Komparatistik / Europäische Literatur / Lettres modernes (B.A.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Bachelor of Arts (Kern- und Beifach)

Im Integrierten Deutsch-Französischen Studiengang wird das Studium teilweise an der JGU und teilweise an der Partnerhochschule in Dijon absolviert, daher wird Komparatistik/Europäische Literatur immer in Kombination mit Französisch als Kernfach oder als Beifach gewählt. Das Studium schließt sowohl mit einem deutschen als auch einem französischen Hochschulabschluss ab.

Regelstudienzeit:

6 Semester

Studienbeginn:

Sommer- und Wintersemester

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

in Kombination mit einem zulassungsfreien Kern- oder Beifach
> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

in Kombination mit einem zulassungsbeschränkten Kern- oder Beifach
> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Erforderlicher Kurs der Feststellungsprüfung: Geisteswissenschaften/ G-Kurs
Ob die Feststellungsprüfung erforderlich ist, erfahren Sie auf Ihrer Anerkennungsurkunde.
Nachweis von Nachweis von Deutschkenntnissen.

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06. - 01.09.

Sommersemester: 01.12 - 01.03.

Kombinieren Sie im Zwei-Fächer-Bachelor ein zulassungsfreies mit einem zulassungsbeschränkten Kern- oder Beifach, so gelten die Bewerbungsfristen für zulassungsbeschränkte Fächer:

Wintersemester: 01.06. - 15.07.

Sommersemester: 01.12 - 15.01.

Master an der JGU:

Komparatistik / Lettres modernes (M.A.)

Komparatistik (M.A.)

Weltliteratur (M.A.)


Homepage:

Dijonbüro

Fachbereich:

Fachbereich 05 - Philosophie und Philologie

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Der deutsch-französische Studiengang Komparatistik/Europäische Literatur ist ein interdisziplinärer literaturwissenschaftlicher Studiengang, an dem die Fächer Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, die Englische, Deutsche, Romanische und Slawische Philologie sowie die französische Disziplin Lettres Modernes beteiligt sind. „Europäisch“ bezeichnet die historisch begründete Verbundenheit der Literaturen Europas. Diese drückt sich in dem gemeinsamen Bezug auf die Antike und die Renaissance, in einem übergreifenden Repertoire von Formen, Gattungen, Verfahren, Themen, Motiven sowie in zahlreichen Austausch- und Rezeptionsprozessen aus.

Ziel des Studiums ist es, ein Bewusstsein für die Vielfalt und den Zusammenhang der europäischen Literatur zu schaffen. Der europäische Kulturraum bietet die Möglichkeit, die komplexen Prozesse der Wechselwirkungen zwischen Literaturen auf einem relativ überschaubaren Bereich zu veranschaulichen. Zudem werden durch das Studium der europäischen Literatur die kulturellen Grundlagen des wirtschaftlichen und politischen Einigungsprozesses der jüngeren Geschichte vermittelt.

Nach der Vermittlung der theoretischen Grundlagen für die Untersuchung von Literatur als internationalem Kulturphänomen dient die Behandlung grundlegender Konzepte der Internationalität von Literatur als Brückenschlag zur historischen Betrachtung von Literatur. Im Zentrum steht die Behandlung zweier europäischer Literaturen, wobei die französische Literatur verpflichtend ist.

Komparatistik/Europäische Literatur wird immer in Kombination mit Französisch als Kernfach oder als Beifach gewählt. Die Licence wird im Kernfach erworben.

 

Studienaufbau

SemesterStudienort 
1. SemesterMainzOrientierungsjahr an der Heimathochschule
2. SemesterMainz
3. SemesterDijonStudium und Praktikum beim Partner
4. SemesterDijon
5. SemesterDijonStudium in einer deutsch-französischen Studierendengruppe
6. SemesterMainz

 

Auslandsstudium

Das Studium wird zur Hälfte an der Partneruniversität in Dijon verbracht.

 

Vorgeschriebene Praktika

Im Studium Komparatistik/Europäische Literatur im Kernfach ist ein sechswöchiges Praktikum – in der Regel im Partnerland – zu absolvieren.

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen den Studierenden sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können in diesem Rahmen feststellen, inwiefern eine berufliche Tätigkeit in dem gewählten Bereich Ihren Vorstellungen und Interessen entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Bei der Vermittlung von Kontakten zu kulturellen Einrichtungen oder Unternehmen in der Partnerregion unterstützen die Praktikumsvermittlungen des Hauses Burgund in Mainz und des Hauses Rheinland-Pfalz in Dijon. Weitere Informationen hierzu, finden Sie auf der Homepage des Dijonbüros.

 

Fremdsprachenkenntnisse

Für die Zulassung ist der Nachweis französischer Sprachkenntnisse durch eine mindestens mit der Note „ausreichend“ oder 5 Punkten abgeschlossene fünfjährige Schulausbildung oder durch eine Bescheinigung über fortgeschrittene Kenntnisse der französischen Sprache auf dem Niveau des europäischen Referenzrahmens B2 erforderlich, die durch einen Sprachtest oder durch den Diplôme d'Etudes en Langue Française (DELF B2) nachgewiesen werden. Der Nachweis französischer Sprachkenntnisse gilt auch durch Vorlage einer Hochschulreife, die an einer französischsprachigen Schule abgelegt wurde oder eines Abi-Bac (gleichzeitiger Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife [Abitur] und des französischen Baccalauréat [Bac]) erbracht.

Darüber hinaus werden ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache vorausgesetzt.

Im Kernfach ist zudem die Lektürefähigkeit in Englisch und einer weiteren Fremdsprache aus dem Bereich der romanischen oder slawischen Sprachen Studienvoraussetzung. Der Nachweis der Lektürefähigkeit wird in der Regel durch eine bestandene Übersetzungsklausur erbracht, die spätestens bis zum Ende des 2. Semesters abgelegt werden muss.

Im Beifach wird die Lektürefähigkeit in mindestens zwei lebenden Fremdsprachen aus dem Bereich der britischen, romanischen oder slawischen Literaturen für das Studium vorausgesetzt. Der Nachweis der Lektürefähigkeit in zwei lebenden Fremdsprachen wird in der Regel durch eine erfolgreich bestandene Übersetzungsklausur in der jeweiligen Sprache erbracht, die bis zum Ende des 2. Semesters abgelegt werden muss.

 

Information/Beratung

Beratung zu Studienwahl, -organisation und Bewerbung erhalten Sie beim Dijonbüro .

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung und Anerkennungen im Fach, wenden Sie sich an die Studienberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

 

Informationsprogramme für Schüler/innen und Studieninteressierte

Schnuppertage

Sie können sich über dieses Fach im Rahmen des Schnuppertagsprogramms informieren.

Die Schnuppertage richten sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.

Weitere Informationen und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.

Die Interessierten des Fachs Komparatistik/Europäische Literatur im Rahmen des binationalen Studiengangs Mainz-Dijon können auch an der Informationsveranstaltung des Fachs Französisch teilnehmen. Dort wird unter anderem über die Besonderheiten des integrierten Studiengangs informiert. Unabhängig davon können selbstverständlich jederzeit individuelle Beratungstermine mit dem Dijonbüro ausgemacht werden.

 

Berufsfelder

Verlage, Medien, Bibliotheken, Kultur- und Wissensvermittlung, wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, Verwaltung, Wirtschaft und Projektmanagement, Sprachassistenz- und Lektoren-Stellen, deutsch-französische und europäische Institutionen.