Wirtschaftspädagogik (B.Sc.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit:

6 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

in allen Fachsemestern universitätsintern zulassungsbeschränkt

Bewerbung:

> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Erforderlicher Kurs der Feststellungsprüfung: Sozial- und Wirtschaftswissenschaften/ W-Kurs
Ob die Feststellungsprüfung erforderlich ist, erfahren Sie auf Ihrer Anerkennungsurkunde.
Nachweis von Deutschkenntnissen.

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06. - 15.07.

Sommersemester: 01.12. - 15.01.

Master:

Wirtschaftspädagogik (M.Ed.)

Wirtschaftspädagogik (M.Sc.)

Homepage:

Studiengang Wirtschaftspädagogik

Fachbereich:

Fachbereich 03 - Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Wirtschaftswissenschaften

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftspädagogik vermittelt den Studierenden fundierte fachliche Kompetenzen im Bereich der Gestaltung, (Weiter-)Entwicklung und Steuerung der schulischen sowie außerschulischen beruflichen Bildung im kaufmännisch-verwaltenden Bereich. Zu den zentralen Qualitätsmerkmalen des Studiengangs gehören:

 

 

  1. der unmittelbare Bezug auf das bundesweit etablierte „Basiscurriculum für das universitäre Studienfach Berufs- und Wirtschaftspädagogik“
  2. die studienbezogene und arbeitsmarktbezogene Polyvalenz des Bachelorabschlusses
  3. die Konsekutivität des Studienaufbaus (mit dem anschließenden Studiengang zum betrieblich ausgerichteten Master of Science Wirtschaftspädagogik, M.Sc.) sowie
  4. der Lehramtsbezug (mit dem anschließenden Studiengang zum Master of Education Wirtschaftspädagogik).

In Kombination mit dem anschließenden Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik (M.Ed.) wird den Studierenden der Zugang zum Vorbereitungsdienst für die Lehramtstätigkeit ermöglicht. Das Studium zum Bachelor of Science in Wirtschaftspädagogik umfasst demzufolge neben den fachwissenschaftlichen Kernbereichen (Wirtschaftswissenschaften, zweites Fach) hohe Anteile an fachdidaktischen, schulpraktischen und wirtschaftspädagogischen Modulen.

In Abhängigkeit von der individuellen Berufsperspektive wählen die Studierenden zusätzlich zum obligatorischen wirtschaftswissenschaftlichen Anteil einen weiteren Studienschwerpunkt ("Schwerpunktfach/Zweites Fach“:Management and Economics, Informatik, Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Mathematik, Sport, Evangelische oder Katholische Religionslehre, Sozialkunde, Recht).

Das Schwerpunktfach wird bereits in der Bewerbung gewählt und ab dem ersten Semester studiert. Dieses Fach ist im anschließenden Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik (M.Sc.oder M.Ed.) fortzuführen. Die Schwerpunktfächer Management and Economics, Italienisch und Recht können im lehramtsbezogenen Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik (M.Ed.) nicht fortgeführt werden.

Die wirtschaftspädagogischen Anteile umfassen neben den Grundlagen der beruflichen Bildung (Berufsbezogenes Lehren und Lernen, berufliche Sozialisation) eine Einführung in die Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung, die Fachdidaktiken und Berufspraktika. Als integrativer Studiengang vermittelt der Mainzer Bachelorstudiengang Wirtschaftspädagogik eine Doppelqualifizierung. Sein polyvalenter Abschluss eröffnet zum einen den Zugang zu dem auf ihn aufbauenden lehramtsbezogenen Masterstudiengang (M.Ed.) und zum anderen bildet er die bundesweit anerkannte Voraussetzung für Tätigkeiten in Unternehmen, Kammern, Verbänden, Ministerien, Unternehmensberatungen etc. Mit Blick auf den Studienort Mainz ist besonders zu erwähnen, dass es hier zwei Lehrstühle speziell für das Fach Wirtschaftspädagogik gibt, die insgesamt ein breit gefächertes Studienangebot zur Entwicklung professioneller Kompetenzen anbieten und eine umfassende Betreuung und Beratung für die Studierenden bereitstellen.

Studienaufbau

Das Bachelorstudium umfasst

  • das Fach Wirtschaftswissenschaften mit Modulen aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und methodische Grundlagen sowie die Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaften,
  • das Fach Wirtschaftspädagogik,
  • das Schwerpunktfach und seine Fachdidaktik,
  • ein 9-wöchiges Berufspraktikum oder zwei orientierende Praktika und ein vertiefendes Praktikum (Schulpraktika) gemäß der Vorgabe des Landes RLP und
  • die Bachelorarbeit, die im Kernfach Wirtschaftswissenschaften, im Schwerpunktfach oder in der Wirtschaftspädagogik geschrieben werden kann.

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Vorgeschriebene Praktika

Studierende, die nicht das Lehramt anstreben müssen ein 9-wöchiges Berufspraktikum absolvieren. Studierende, die das Lehramt anstreben, müssen zwei orientierende Praktika und ein vertiefendes Praktikum absolvieren. Weitere Informationen zu den Schulpraktika finden Sie hier (http://schulpraktika.rlp.de/gehezu/startseite.html). Davon unabhängig wird empfohlen, vor Aufnahme des Studiums eine Berufsausbildung im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich abgeschlossen, zumindest jedoch ein 6-monatiges zusammenhängendes kaufmännisch-verwaltendes Betriebspraktikum absolviert zu haben.

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern. Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Fremdsprachenkenntnisse und weitere Hinweise

Gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch sind unverzichtbar. Die Analyse mathematischer Modelle und die Lektüre englischsprachiger Fachliteratur sind wesentlicher Bestandteil des Studiums. Für die Schwerpunktfächer Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch müssen hinreichende Sprachkenntnisse zu Beginn des Studiums bereits vorhanden sein. Bei einigen Schwerpunktfächern (Fremdsprachen, Sport und Religionslehre) sind bereits vor Studienbeginn bestimmte Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Faches oder bei der jeweiligen Studienfachberatung.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung und Anerkennungen im Fach, wenden Sie sich an die Studienfachberatung oder die jeweils genannten Ansprechpartner/innen.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstelle bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Informationsprogramme für Schüler/innen und Studieninteressierte

Sie können sich über dieses Fach im Rahmen des Schnuppertagsprogramms informieren. Die Schnuppertage richten sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.

Weitere Informationen und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.

Berufsfelder

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftspädagogik qualifiziert seine Absolvent/innen für vielfältige Tätigkeitsfelder in außerschulischen Bereichen, insbesondere der (außer-) betrieblichen Aus- und Weiterbildung sowie der Personalentwicklung in Unternehmen.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de

Für die Bewerbung zum Referendariat ist das anschließende Studium im konsekutiven Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik (M.Ed.) erforderlich. Der Zugang zum Referendariat obliegt dem jeweiligen Ministerium. Bitte beachten Sie hierzu zwingend die Vorgaben bzw. Zulassungsvoraussetzungen der einzelnen Bundesländer.