Beurlaubung für einen Auslandsaufenthalt

Beurlaubung

Abhängig davon, wie lange Sie Ihren Aufenthalt im Ausland planen, sollten Sie vor Ihrer Abreise mit dem Studierendensekretariat die Frage der Beurlaubung klären. Lesen Sie bitte besonders den Abschnitt "Mögliche Konsequenzen einer Beurlaubung" gründlich durch.

Sie können sich immer nur für ein Semester auf einmal beurlauben lassen. Gehen Sie länger als ein halbes Jahr ins Ausland, denken Sie daran, die Rückmeldung und Beurlaubung für ein zweites Semester in der Rückmeldefrist vom Ausland aus zu regeln.

Sie müssen sich nicht beurlauben lassen, aber Urlaubssemester werden nicht auf die Fachsemesterzahl angerechnet.

Wenn Ihre Studienordnung einen Pflichtauslandsaufenthalt vorschreibt, können Sie sich für Dauer dieses Pflichtaufenthalts (z.B. 3 Monate) nicht beurlauben lassen. Die Beurlaubung erfolgt immer für ein komplettes Semester (01.10.-31.03. oder 01.04.-30.09.). Sie dürfen während der Beurlaubung an der JGU keine Prüfungen, Pflichtpraktika oder -veranstaltungen absolvieren, dürfen sich aber sehr wohl während der Beurlaubung im Ausland erbrachte Studienleistungen anrechnen lassen.

Eine Beurlaubung für die Dauer eines Auslandspraktikums ist ebenfalls möglich.

Tipp: erkundigen Sie sich ggf. auch beim BaföG-Amt und der Kindergeldstelle nach den möglichen Konsequenzen einer Beurlaubung.

Erstattung des Semestertickets

Sie können sich während Ihres Auslandsaufenthalts nicht exmatrikulieren, da die Austauschprogramme und Stipendiengeber verlangen, dass Sie während der Gesamtlaufzeit des Stipendiums an der Heimathochschule immatrikuliert bleiben.

Für die Zeit der Beurlaubung muss der Semesterbeitrag weitergezahlt werden. Falls Sie mindestens 3 Monate studienbedingt im Ausland verbringen und für ein komplettes Semester (6 Monate) kein Semesterticket brauchen, können Sie sich von den Sozialbeiträgen den Anteil für das Semesterticket vom AStA zurückerstatten lassen.