Französische Literaturwissenschaft und Kulturkontakte / Lettres modernes (M.A.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Master of Arts (M.A.) / Master Recherche

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Der Studienbeginn zum Wintersemester wird empfohlen.

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat der JGU

zum Bewerbungsverfahren


und zusätzlich über das Dijonbüro

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: bis zum 31. März beim Dijonbüro und zusätzlich vom 01.04. - 15.05. beim Studierendensekretariat

Sommersemester: bis zum 30. September beim Dijonbüro und zusätzlich vom 01.10. - 15.11. beim Studierendensekretariat

vorausgehende Bachelor an der JGU:

Französisch / Lettres modernes (B.A.)


Französisch (B.A.)

Homepage:

Dijonbüro

Fachbereich:

Fachbereich 05 - Philosophie und Philologie

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Der integrierte Masterstudiengang Französische Literaturwissenschaft und Kulturkontakte / Lettres Modernes der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der französischen Université de Bourgogne ist durch einen Profilschwerpunkt französische Literatur- und Kulturwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Kulturkontakte gekennzeichnet. Der Fokus liegt dabei sowohl auf dem Kontakt zu europäischen (insbesondere romanischen und deutschsprachigen) als auch zu außereuropäischen Kulturen (frankophonen Literaturen und ihren interperipheren Beziehungen sowie ggf. Kontakten mit hispanophonen und lusophonen Kulturräumen). Das erste Studienjahr schafft durch die Vertiefung und Ausweitung bereits erworbener Kenntnisse in dem romanistischen Kernfach Französisch mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft sowie die Vermittlung von Fachkenntnissen und Methodenkompetenz dafür eine Basis. Ein konzeptualisierender, kultur- und sprachwissenschaftlicher Anteil ist verpflichtend. Das zweite Studienjahr an der Université de Bourgogne eröffnet den Zugang zur aktuellen romanistischen Forschung – auch als Grundlage für ein sich anschließendes Promotionsstudium.

Für Französischstudierende, deren Muttersprache nicht Französisch ist, ergibt sich die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse, insbesondere auch die Beherrschung der wissenschaftlichen Fachsprache, zu vertiefen und Kenntnisse der französischen Kultur zu erwerben. Französischen Muttersprachlern bietet der Studiengang die Möglichkeit, die eigene Kultur aus dem Blickwinkel eines anderen Landes zu betrachten, verbunden mit einer Erweiterung der Wissenschaftsfelder der Romanistik durch den Einbezug der Kultur- und Sprachwissenschaft sowie der Kulturvermittlung.

So wird im Fach Französisch der Aufenthalt in Deutschland zu einem wichtigen Bestandteil der Ausbildung, da er nicht zuletzt durch die Einbindung der Perspektiven der deutschen Romanistik (inkl. der in Mainz stark vertretenen Frankophonie- und Lateinamerika-Studien) zu interkulturellen Sichtweisen der französischen Sprache und der französischsprachigen Literatur anregt. Die beiden Fachsysteme erweisen sich somit in besonderer Weise als inhaltlich und methodologisch komplementär.

 

Studienaufbau

Der integrierte Master of Arts Französische Literaturwissenschaft und Kulturkontakte / Lettres modernes sieht für alle Studierende vor, das erste Jahr in Mainz und das zweite Jahr in Dijon zu verbringen.

Es werden Veranstaltungen in Mainz und Dijon im Rahmen folgender Module besucht:

Modulplan:

M 01 Interkulturalität und Interdisziplinarität                                                                                                       M 03 Cultures francophones
M 06 Kulturvermittlung
M 11 Vertiefungsmodul Sprach- und Literaturwissenschaft: ausgewählte Themen
M D1 Spezialisierungsmodul
M D2 Séminaires de recherche littéraire
M D3 Forschung
M D4 Abschlussmodul

Die Module M 03, 06 und 11 werden in Mainz absolviert. Die Module M D1 bis M D4 werden im zweiten Jahr in Dijon erbracht. M 01 ist ein fächerübergreifendes Modul für Studierende aller Fächer des binationalen Masterstudiengangs und dient der besonderen Fokussierung auf die deutsch-französische Ausrichtung des Studiums.

 

Zugangsvoraussetzungen

Für die Zulassung ist in allen binationalen Masterstudiengängen der Geistes- und Kulturwissenschaften der Nachweis französischer Sprachkenntnisse durch eine mindestens mit der Note „ausreichend“ oder 5 Punkten abgeschlossene fünfjährige Schulausbildung oder durch eine Bescheinigung über fortgeschrittene Kenntnisse der französischen Sprache auf dem Niveau des europäischen Referenzrahmens B2 (Sprachtest oder DELF B2) nachzuweisen. Der Nachweis französischer Sprachkenntnisse gilt auch durch Vorlage einer Hochschulreife, die an einer französischsprachigen Schule abgelegt wurde oder eines Abi-Bac (gleichzeitiger Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife und des französischen Baccalauréat) als erbracht. Weitere Nachweise können durch den Prüfungsausschuss im Einzelfall akzeptiert werden.

Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang Französische Literaturwissenschaft und Kulturkontakte / Lettres Modernes sind der Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Romanistik oder eines gleichwertigen Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland; hiervon müssen mindestens 50 Leistungspunkte im Fach Romanistik bzw. Lettres Modernes mit der Spezifizierung in der Französischen Philologie erworben sein. Im Falle einer Bewerbung noch vor Abschluss des Bachelorstudiengangs müssen von den geforderten fachspezifischen Leistungspunkten mindestens zwei Drittel bis zum Ende der Bewerbungsfrist nachgewiesen werden.

Weiter sind folgende Sprachkenntnisse erforderlich:

Nachweis von Kenntnissen in einer weiteren romanischen Sprache (Italienisch, Portugiesisch oder Spanisch) oder in Latein durch eine mindestens mit der Note "ausreichend" (bzw. 10/20) abge-schlossenen dreijährigen Schulausbildung.

Folgende Sprachzertifikate der staatlichen Kulturinstitute werden jeweils als Äquivalent anerkannt:

  1. Portugiesisch: TELC Português (B1)
  2. Spanisch: Diploma de Español Lengua Extranjera (DELE Inicial B1)
  3. Italienisch: Certificazione di Italiano come Lingua Straniera (CILS UNO-B1)

Über Anerkennung weiterer offizieller Sprachzertifikate entscheidet der Prüfungsausschuss.

Der Nachweis der Kenntnisse in einer weiteren romanischen Sprache kann auch durch den erfolgreich abgeschlossenen „Sprachpraktischen Eingangstest“ des Romanischen Seminars an der JGU attestiert werden (Niveau B1).

Alternativ kann die staatliche Ergänzungsprüfung gemäß der Landesverordnung über die Ergän-zungsprüfungen in Lateinisch und Griechisch vom 13. Juli 1983 (GVBI. S. 191) in der jeweils gültigen Fassung abgelegt werden.

Wenn die Nachweise über die Sprachkenntnisse nicht vorliegen, kann eine Einschreibung unter der Bedingung erfolgen, dass die erforderlichen Nachweise bis zum Ablauf des ersten Fachsemesters (31. März) nachgereicht werden. Wird der Nachweis nicht innerhalb der genannten Frist gegenüber dem Prüfungsausschuss geführt, ist eine Fortführung des Studiums nicht mehr möglich. Die Immatrikulation wird ohne weitere Mitteilung aufgehoben.

Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist für die Einschreibung der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau DSH I der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.

 

Auslandsstudium

Ein einjähriger Auslandsaufenthalt an der Partneruniversität in Dijon im zweiten Studienjahr ist integraler Bestandteil des Studiums. Des Weiteren besteht nach Rücksprache mit dem Dijonbüro die Möglichkeit, einen Drittlandaufenthalt an der kanadischen Université de Sherbrooke oder an der italienischen Università di Bologna im dritten Semester zu integrieren.

 

Vorgeschriebene Praktika

Im integrierten Master of Arts Französische Literaturwissenschaft und Kulturkontakte / Lettres Modernes ist ein vierwöchiges Praktikum –– in der Regel im Partnerland – zu absolvieren.

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Bei der Vermittlung von Kontakten zu wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen oder Unternehmen in der Partnerregion unterstützen die Praktikumsvermittlungen des Hauses Burgund in Mainz und des Hauses Rheinland-Pfalz in Dijon.

Weitere Informationen rund um das Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service und auf der Webseite des Dijonbüros.

 

Information/Beratung

Das Dijonbüro ist die erste Anlaufstelle für alle organisatorischen Fragen rund um das binationale Studium. Bitte wenden  Sie sich bei einer Bewerbung für das darauffolgende Wintersemester möglichst bis zum 31.03., also noch vor Ihrer Online-Bewerbung, an das Dijonbüro. Nutzen Sie für die Meldung  bitte das entsprechende Formular des Dijonbüros.

Bei einer Bewerbung für das Sommersemester melden Sie sich bitte bis zum 30.09. Bitte beachten Sie, dass eine Bewerbung zum Sommersemester aufgrund der Studienorganisation an der französischen Partneruniversität zu einer verlängerten Studienzeit führt.

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung oder direkt an die Fachbeauftragten der integrierten Studiengänge.

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

 

Berufsfelder

Hochschulen, Forschungsinstitute, Erwachsenenbildung, Medien, Verlage, Kulturpolitik, Öffentlichkeitsarbeit, Museen, Bilbiothekswesen, Cultural Consulting, Kulturmanagement.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkseitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de