Wirtschaftswissenschaftliche Informatik (M.Sc.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat der JGU

zum Bewerbungsverfahren

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:Unterrichtssprache: Deutsch
Erforderlicher Sprachnachweis: DSH-2

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.04. - 15.05.

Sommersemester: 01.10. - 15.11.

vorausgehende Bachelor an der JGU:

Informatik (B.Sc.)

Homepage:

Studium Informatik

Fachbereich:

Fachbereich 08 - Physik, Mathematik und Informatik

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Datenanalyse spielt traditionell in den Wirtschaftswissenschaften eine große Rolle, und die moderne Vernetzung hat dies noch weiter gestärkt. Von der Online-Optimierung von Logistikketten bis hin zum vollautomatisierten Echtzeithandel an den Finanzmärkten spielt das „Verstehen“ von Daten eine zentrale Rolle. An der Fähigkeit, zu verstehen, wie Maschinen Daten verstehen können, entscheiden sich heute das Schicksal von Märkten und ganzen Volkswirtschaften. Der Studiengang wirtschaftswissenschaftliche Informatik an der JGU Mainz zielt darauf ab, seinen Studenten eine solide Grundlage sowohl in den informatischen wie den ökonomischen Aspekten des Gebiets zu geben, und die Befähigung zu vermitteln, in selbständiger wissenschaftlicher Arbeit neue Methoden zu entwickeln, und deren strukturellen Eigenschaften und Auswirkungen zu verstehen.

Studienaufbau

Der Studiengang "Master of Science Wirtschaftswissenschaftliche Informatik" ist ein interdisziplinär angelegter Studiengang, in dem neben der Informatik die Wirtschaftswissenschaften als weiteres Schwerpunktfach gelehrt wird. Das Studium umfasst insgesamt vier Semester (Regelstudienzeit).

In den ersten zwei Semestern werden die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften erlernt (Angleichungsmodule). Die in der Informatik erworbenen Qualifikationen werden begleitend vertieft (Vertiefungsmodule). Im Spezialisierungsbereich werden weitere Veranstaltungen auf Master-Niveau in der Informatik und in den Wirtschaftswissenschaften gehört. Im dritten und vierten Semester erfolgen weiterhin ein Masterseminar, die Masterarbeit und die Abschlussprüfung (Abschlussmodule). Die Masterarbeit behandelt in der Regel eine aktuelle Forschungsaufgabe, die von einem Dozenten der Informatik und einem Dozenten der Wirtschaftswissenschaften ko-betreut wird. Das Master-Seminar dient der Vorbereitung auf diese Forschungsaufgabe. In der mündlichen Abschlussprüfung werden die Ergebnisse der Arbeit präsentiert und diskutiert.

Für ein erfolgreiches Studium werden Fähigkeiten sowohl zu einer mathematisch formalen, abstrakten als auch zu einer anwendungsbezogenen praktischen Arbeitsweise vorausgesetzt. Gute Kenntnisse der englischen Sprache erweisen sich im Laufe des Studiums der Informatik als unentbehrlich.

Zugangsvoraussetzungen

(1)  Zugangsvoraussetzung für den Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaftliche Informatik sind:

  1. Nachweis eines Bachelorabschlusses mit einem Anteil von 90 Leistungspunkten im Fach Informatik oder im Fach Mathematik oder im Fach Physik an einer Hochschule in Deutschland oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der sich davon nicht wesentlich unterscheidet. Es können auch Leistungen berücksichtigt werden, die nicht im zugrunde liegenden Bachelorstudiengang erbracht wurden. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Kenntnissen im Umfang von mindestens 60 Leistungspunkten wird die Zulassung mit der folgenden Auflage erteilt: Es können Leistungen im Umfang von maximal 30 Leistungspunkten bis zum Ablauf des ersten Studienjahr nachträglich erworben werden. Die entsprechenden Veranstaltungen werden vom Prüfungsausschuss festgelegt. Werden die Nachweise nicht innerhalb der genannten Frist gegenüber dem Prüfungsausschuss geführt, ist eine Fortführung des Studiums nicht mehr möglich. Die Immatrikulation wird ohne weitere Mitteilung aufgehoben. Studierende mit einem Bachelorabschluss mit einem Anteil von 90 Leistungspunkten im Fach Mathematik oder Physik können nur die entsprechenden Schwerpunkte gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 3 oder Nr. 2 bzw. 4 wählen.
  2. Nachweis über erforderliche Kenntnisse in den mathematischen Teilgebieten Analysis und Lineare Algebra im Umfang von mindestens 15 Leistungspunkten.
  3. Nachweis über grundlegende Programmierung- und Softwareentwicklungskenntnisse im Umfang von mindestens 10 Leistungspunkten.
  4. Bei der Schwerpunktwahl Wirtschaftswissenschaften: Nachweis über Kenntnisse in Absatzwirtschaft und Unternehmensführung im Umfang von insgesamt mindestens 10 Leistungspunkten.

Fehlt der Nachweise von maximal 12 Leistungspunkten bezüglich der in den Unterpunkten 2 bis 4 aufgeführten Kenntnissen, kann die Einschreibung unter der Bedingung erfolgen, dass die erforderlichen Nachweise bis zum Ablauf des ersten Studienjahres nachträglich erworben werden. Die entsprechenden Veranstaltungen werden im Prüfungsausschuss festgelegt. Werden die Nachweise nicht innerhalb der genannten Frist gegenüber dem Prüfungsausschuss geführt, ist eine Fortführung des Studiums nicht mehr möglich. Die Immatrikulation wird ohne weitere Mitteilung aufgehoben.

(2) Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen; dies umfasst nicht das Anfertigen von schriftlichen Studienleistungen sowie von Prüfungsleistungen in englischer Sprache, sofern in dieser Ordnung nichts anderes geregelt ist.

(3) Weitere Voraussetzung für die Zulassung zu dem Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaftliche Informatik ist, dass der Prüfungsanspruch für diesen Studiengang noch nicht verloren ist.

(4) Soweit zum Nachweis eines Bachelorabschlusses nach Abs. 1 Nr. 1 ein Abschlusszeugnis bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht vorliegt, ist eine Bewerbung auf der Grundlage einer Bescheinigung über bereits erbrachte Prüfungs- und Studienleistungen im Umfang von mindestens 135 Leistungspunkten, die von der zuständigen Stelle der bisherigen Hochschule ausgestellt worden sein muss, oder auf der Grundlage einer vorläufigen Anerkennungsurkunde der Johannes Gutenberg-Universität für ausländische Studienabschlüsse möglich. Die Gesamtsumme der Leistungspunkte muss ausgewiesen sein. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist müssen zwei Drittel der Leistungspunkte nach Absatz 1 Nr. 1 nachgewiesen werden. Die Anforderungen nach Absatz 1 Nr. 2 bis 4 müssen im Rahmen der bisherigen Leistungen erfüllt sein. Sofern für den Studiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten; das endgültige Ergebnis des Bachelorabschlusses wird in diesem Fall im Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Wird eine Bewerberin bzw. ein Bewerber aufgrund der in Satz 1 benannten Bescheinigung ausgewählt, so erfolgt die Zulassung unter dem Vorbehalt, dass innerhalb einer im Zulassungsbescheid bestimmten Frist ein Abschlusszeugnis vorgelegt wird. Wird dieser Nachweis nicht fristgerecht erbracht, erlischt die Zulassung.

(5) Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau (DSH-2) der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.

(6) Auch bei bestehenden Zugangsvoraussetzungen hängt die Zulassung zum Masterstudiengang vom erfolgreichen Durchlaufen des Zulassungsverfahrens ab. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, erfolgt die Zulassung gemäß Hochschulauswahlsatzung.

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Praktika

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de.