Medizin (Staatsexamen)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Staatsexamen

Regelstudienzeit:

6 Jahre, 3 Monate

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

im 1. Fachsemester bundesweit zulassungsbeschränkt und in allen höheren Fachsemestern universitätsintern zulassungsbeschränkt

Bewerbung:

> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Erforderlicher Kurs der Feststellungsprüfung: Lebenswissenschaften/ M-Kurs
Ob die Feststellungsprüfung erforderlich ist, erfahren Sie auf Ihrer Anerkennungsurkunde.

Einzureichende Unterlagen:

Bei einem Hochschulortwechsel reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • eine Unbedenklichkeitserklärung bei der Bewerbung,
  • die Unbedenklichkeitsbestätigung der bisherigen Hochschule im Laufe des ersten Semesters.
  • Ab dem 5. FS muss der Erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (das so genannte Physikum) vorliegen. Wenn Sie diese bestanden haben, Ihnen die Bescheinigung darüber aber bis zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, bewerben Sie sich fristgemäß und reichen die Bescheinigung über die bestandene Prüfung in amtlich beglaubigte Kopie nach, wenn Sie einen Zulassungsbescheid erhalten haben, spätestens aber bis zur Einschreibung.

Ist Ihre Zulassung auf den vorklinischen Bereich beschränkt, reichen Sie bitte bei der Bewerbung für ein höheres Fachsemester den Nachweis über den Teilstudienplatz ein.

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 31.5. ("Altabiturienten"), andernfalls 15.7.

Sommersemester: 15.1.

Fachbereich:

Fachbereich 04 - Universitätsmedizin

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Gegenstand

Die Medizin als Wissenschaft beschäftigt sich mit den Ursachen, der Heilung und der Vorbeugung von Krankheiten. Zu den zentralen Tätigkeiten eines Arztes gehören Erkennung (Diagnose), Behandlung (Therapie) von Leiden und Krankheiten, Vor- und Nachsorge sowie nicht zuletzt die Forschung.

In der Bundesrepublik Deutschland, so hat es der Gesetzgeber festgelegt, ist der Arztberuf, die Ausübung der ärztlichen Tätigkeit, genehmigungspflichtig. Die staatliche Genehmigung wird in Form der ärztlichen Approbation erteilt.

Studienaufbau

1. Abschnitt der ärztlichen Ausbildung

  • 1.-4. Semester
  • Besuch von Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praktika
  • Bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung sind u.a. eine Ausbildung in Erster Hilfe und ein Krankenpflegedienst von drei Monaten nachzuweisen.
  • Ziel ist die Ausbildung in den medizinischen und naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (medizinische Terminologie, Biologie, Physik, Chemie, Medizinische Psychologie, Anatomie, Physiologie und Biochemie) mit klinischen Bezügen.

2. Abschnitt der ärztlichen Ausbildung

  • 5.-12. Semester
  • Vor Ort, in der Universitätsmedizin, lernen die Studierenden Methoden und Techniken, um Krankheiten im menschlichen Organismus erkennen zu können. In den einzelnen Abteilungen der Universitätskliniken erwerben sie spezielle Kenntnisse in der klinischen Medizin. Der Unterricht in den Querschnittsbereichen soll eine fachübergreifende Sicht des Krankheitsgeschehens vermitteln.
  • Bei allen Pflichtveranstaltungen sind studienbegleitend benotete Leistungsnachweise zu den Unterrichtsveranstaltungen zu erbringen.
  • Das letzte Jahr des klinischen Studienabschnitts wird als Praktisches Jahr in der Universitätsmedizin oder an Akademischen Lehrkrankenhäusern absolviert. Dieses umfasst einen Zeitraum von 48 Wochen und dient einer noch stärker praxisorientierten klinischen Ausbildung. Die Studierenden üben praktische Fähigkeiten in Innerer Medizin, Chirurgie und einem klinisch-praktischen Wahlfach.
  • Bei der Meldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ist ein außeruniversitäres Praktikum in Krankenhaus und Arztpraxis (Famulatur) von vier Monaten nachzuweisen.
  • Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.

Weitere Informationen können dem Imagefilm der Medizin entnommen werden.

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Fremdsprachenkenntnisse

Fremdsprachenkenntnisse sind keine Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums der Medizin. Terminologiekurse gehören zum Studienablauf.

Information/Beratung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung und Anerkennungen im Fach, wenden Sie sich an die Studienfachberatung (bitte beachten Sie, dass für die Beratung beruflich qualifizierter BewerberInnen eine spezielle Ansprechpartnerin zuständig ist).

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Informationsprogramme für Schüler/innen und Studieninteressierte

Sie können sich über dieses Fach im Rahmen des Schnuppertagsprogramms informieren.
Die Schnuppertage richten sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.
Weitere Informationen und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.

Berufsfelder

Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens, als niedergelassene/r Arzt/Ärztin, bei der Bundeswehr als Sanitätsoffizier/in, in Unternehmen als Betriebsarzt/Betriebsärztin sowie in der Forschung und in der Verwaltung.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de