Ein Teil der Fachliteratur ist in englischer Sprache verfasst. Ihre Englischkenntnisse sollten Sie dazu befähigen, diese Texte lesen und verstehen zu können.
Wenn Sie Interesse für die kritische Auseinandersetzung mit Film und Medien in allen Erscheinungsformen sowie Neugier gegenüber globalen und nicht-kommerziellen Formen des Films und der Filmkultur mitbringen, sind Sie in der Filmwissenschaft genau richtig. Für das Studium ist es außerdem wichtig, die eigene Film- und Mediennutzung kritisch zu hinterfragen und Freude an Diskussionen mitzubringen.
Voraussetzung ist der Nachweis eines Bachelorabschlusses im Kern- oder Beifach Filmwissenschaft im integrierten Mainzer Studienbereich Kultur/Theater/Film oder ein Studienabschluss in einem verwandten film-, kunst- oder medienwissenschaftlichen Fach mit mindestens 30 Leistungspunkten im Bereich Film, Fernsehen und Neue Medien an einer Hochschule, der sich nicht wesentlich unterscheidet.
Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).
Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.
Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.
Sie finden die Prüfungsordnung des Studiengangs hier.
Studienverlauf
Im ersten Semester beschäftigen Sie sich gemeinsam mit den Studierenden der Mediendramaturgie mit zeitgenössischen theoretischen Fragestellungen zum Gegenstand und lernen verschiedene Formen audiovisueller Darstellungen kennen. Außerdem gehen Sie der Frage nach, welche Auswirkungen technische und gesellschaftliche Veränderungen auf die Ästhetiken und Zirkulationen von Filmen, Videos oder Serien haben.
1. Fachsemester:
- Theoretische Fragestellungen zu audiovisuellen Darstellungen
- Formen audiovisueller Darstellungen
- Ästhetik von Filmen, Videos oder Serien etc.
- Historiografische Perspektiven auf die Film- und Mediengeschichte
2. Semester:
- Grundlagen der filmwissenschaftlichen Praxis (mögliche Schwerpunkte: z.B. Forschungs- oder kulturelle Projektanträge schreiben, Archivforschung, kuratorische oder Festivalarbeit)
- Kritisches Schreiben
- Externes Berufspraktikum
3. Semester:
- Vertiefung des Forschungsbereichs Ästhetik von Bewegtbildern (Film, Video, digitale Medien)
- Erweiterung methodischer Kenntnisse
- Gegenwärtige Theoriemodelle der Filmwissenschaft
- Wahlpflichtmodul: fächerübergreifender Einblick in die Bereiche Humangeographie, Kulturanthropologie, Kunstgeschichte, Medienkulturwissenschaft, Medienmanagement oder Theaterwissenschaft
Ihren Master schließen Sie im 4. Semester mit dem Anfertigen einer Abschlussarbeit und einer mündlichen Prüfung ab.
Auslandsaufenthalte
Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.
Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.
Praktika
Im Studiengang Filmwissenschaft ist ein einsemestriges Berufspraktikum bei einer Institution der Film-, Fernseh-, Kunst- und/oder Medienkultur (z.B. Fernsehredaktion, Filmfestival, Archiv, Museum) (360 Stunden) vorgesehen. Das Praktikum können Sie grundsätzlich zu jeder Zeit absolvieren. In der Regel geschieht dies im 2. Semester.
Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.
Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.
Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.
Der Masterstudiengang Filmwissenschaft qualifiziert Sie zur filmwissenschaftlichen Forschung und bereitet Sie auf Tätigkeiten in einer weitgefächerten Palette kultureller Institutionen vor:
- Film, Fernsehen, Rundfunk, Contentplattformen (Redaktion, Programmplanung, Formatentwicklung bzw. Filmverleih)
- Archive, Kinos, Museen (Kuratierung, Archivierung, Vermittlung)
- Fachverlage oder journalistische Institutionen (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Filmkritik, Lektorat)
- Festivals (Programmauswahl und Organisation)
- Wissenschaft (Lehre und Forschung)
- Film- und Medienvermittlung
Neben den typischen Berufsfeldern gibt es auch eine Vielzahl weiterer Bereiche, die für Absolvent*innen der Filmwissenschaft infrage kommen:
- Werbebranche
- Stiftungen
- Filmwirtschaftliche Organisationen
- Kulturförderung und -politik sowie der Bildungsbereich
Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!
Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.
Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.
Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.
Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!
Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.
Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?
Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:
Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.
Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:
- Aufbau und Inhalt des Studiums
- Studienplanung
- Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
- Prüfungsverfahren
Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.
Nehmen Sie gerne Kontakt auf!