- Neugierde, aktuellen Kommunikationsphänomenen auf den Grund zu gehen, auch in eigenen Forschungsprojekten.
- Interesse, durch innovative Forschungsmethoden den eigenen Horizont und das Gespür für Daten zu erweitern.
- Interesse an brandaktuellen Entwicklungen im Bereich digitaler Kommunikation.
- Motivation, die digitale Medienwelt von morgen aktiv mitgestalten zu wollen.
- Lust auf ein Studium in offener, familiärer und inspirierender Arbeitsumgebung.
- Ausreichend gute aktive und passive englische Sprachkenntnisse, die Sie zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen.
Nachweis eines sozialwissenschaftlich ausgerichteten Bachelorabschlusses oder eines vergleichbaren Studienabschlusses an einer Hochschule in den Fächern Publizistik/Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Politikwissenschaft oder Soziologie oder eines Studienabschlusses, der sich davon nicht wesentlich unterscheidet, mit:
- mindestens 90 Leistungspunkten (LP) in einem der oben genannten Fächer oder einer Kombination aus Studieninhalten dieser Fächer,
- mindestens 20 Leistungspunkten in empirischer Methodenlehre und empirischer Sozialforschung, darunter verpflichtend Statistik. Die Kenntnisse in empirischer Methodenlehre (inklusive Statistik) sowie in empirischer Sozialforschung sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist nachzuweisen.
Bei Studienbewerber*innen, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist für die Einschreibung der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau DSH-3 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber“ oder 4 x TDN 5 des „Tests Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) erforderlich.
Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).
Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.
Hier finden Sie die Prüfungsordnung.
Studienverlauf
Im ersten Semester erhalten Sie einen Überblick über aktuelle, spannende Themen und State-of-the-art Forschung zu digitaler Kommunikation. Dabei liegt der Fokus darauf, Daten kritisch zu hinterfragen und die Fähigkeit zu schulen, konstruktiv Kritik zu üben. In den Kursen zu fortgeschrittener Datenanalyse erlernen Sie weiteres wissenschaftliches Handwerkszeug, zum Beispiel die anschauliche Visualisierung von Daten. Außerdem befassen Sie sich mit der Bedeutung digitaler Medien für Individuen und mit Einblicken in die Medienpsychologie. Hier schließt auch die Konzeption des ersten Forschungsprojekts im Bereich der Medienrezeptions- und Wirkungsforschung an.
In Semester zwei setzen Sie das Forschungsprojekt, das Sie im ersten Semester konzipiert haben, empirisch um. Parallel läuft die Konzeptionsphase des zweiten Forschungsprojekts aus dem Bereich Medienwandel, das sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung digitaler Medien befasst. Darüber hinaus widmen Sie sich dem Spannungsfeld aus Daten, Algorithmen und Gesellschaft. Neben einer thematischen Auseinandersetzung mit der Zukunft der Digitalisierung schulen Sie hier Ihre Kompetenz, mit Daten umzugehen, indem Sie sich u.a. mit digitalen Verhaltensdaten und automatisierten Analysemethoden vertraut machen.
Im dritten Semester schlagen Sie die Brücke zur Kommunikationspraxis: In Kooperation mit externen Partnern aus der Kommunikations- und Medienforschung lernen Sie Fragestellungen und Problemlösungen aus der angewandten Forschung kennen (z.B. Design Thinking, digitale Formatentwicklung oder digitales Storytelling). Außerdem diskutieren Sie über die Rolle von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz in den Medien und der Gesellschaft. Um Forschungsergebnisse über die wissenschaftliche Community hinaus in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu tragen, können Sie Ihre Kommunikationsexpertise bei der Entwicklung von Kampagnen im Bereich der Wissenschaftskommunikation unter Beweis stellen.
Das vierte Semester ist ganz der Masterarbeit gewidmet. Ziel ist es, Ihre bis dahin erworbenen Kenntnisse mit individueller Betreuung durch die Dozierenden in Ihr eigenes Abschlussprojekt fließen zu lassen. Daneben bietet sich dieses Semester sehr gut für einen Tapetenwechsel an: Internationale Erfahrung können Sie im Rahmen eines Auslandssemesters an einer unserer zahlreichen Partneruniversitäten sammeln.
Auslandsaufenthalte
Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.
Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.
Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.
Die Modulstruktur des Studiengangs ist so gestaltet, dass Sie in der Regel ab dem dritten Fachsemester ein Mobilitätsfenster für Auslandsaufenthalte haben.
Praktika
Im Rahmen des Studiums absolvieren Sie mindestens ein Pflichtpraktikum an der Schnittstelle zur Kommunikationswissenschaft, insbesondere in der Markt- und Mediaforschung, in der Unternehmenskommunikation/PR oder in Medienredaktionen.
Das Praktikumsmodul können Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt im Studienverlauf absolvieren. Hierfür ist die vorlesungsfreie Zeit empfehlenswert, um Versäumnisse von Veranstaltungen während der Vorlesungszeiten zu vermeiden. Auch einschlägige Nebenjobs oder Werksstudierendentätigkeiten können als Pflichtpraktikum angerechnet werden. Entsprechende Hinweise finden Sie auf der Website des Studienbüros Publizistik.
Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.
Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.
Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.
Das Studium bereitet Sie mit vielen praxisrelevanten Kenntnissen und Fähigkeiten auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vor. Dazu gehören:
- umfassendes Fachwissen über kommunikationswissenschaftliche Bereiche mit berufspraktischer Relevanz, z.B. zu Effekten sozialer Medien, Microtargeting, künstlicher Intelligenz,
- umfangreiche Kenntnisse im Bereich (computergestützter) empirischer Methoden, quantitativer und qualitativer Datenerhebung und statistischer Datenanalyse, zur Anwendung etwa in Berufen der angewandten Medien-, Markt- und Sozialforschung,
- Projektmanagement und analytisches Denken,
- kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Inhalten und Schulung von Vermittlungstechniken zur Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse an verschiedene (nicht-wissenschaftliche) Zielgruppen.
Durch die umfassende methodische Ausbildung und die praxisnahe Forschung eröffnet Ihnen der Masterstudiengang Digitale Kommunikationsforschung (M.A.) hervorragende Perspektiven für eine Karriere in unterschiedlichsten Berufsfeldern mit Bezug zu Digitalität, Kommunikation und sozialwissenschaftlicher Forschung:
- Wissenschaft: Markt-, Meinungs- und Sozialforschung, Kommunikationswissenschaft
- Medien: Agenturen, Werbung, Journalismus und sonstige redaktionelle Arbeiten (Verlagswesen, Lektorat)
- Kommunikation / PR, Data Analytics und Marketing: Unternehmen, NGOs, Vereine/Verbände, Politik, Behörden, Stiftungen, Bildungseinrichtungen
- Wirtschaft: Unternehmensberatung, Consulting, Personalwesen, Betriebliche Weiterbildung
- Auslandsbeziehungen: Tourismus, Handelsbeziehungen, Verbände, Vereine, Auswärtiger Dienst, internationale Organisationen
- Öffentlicher Dienst und Verwaltungen: Fachreferent*in, Öffentlichkeitsarbeit
- Bildung und Kultur: Theater, Museen, private und öffentliche Bildungseinrichtungen, Erwachsenenbildung, Bibliotheken, Archive, Dokumentationen
Nutzen Sie diese Chance, um sich an den Schnittstellen von Forschung und Praxis zu positionieren und einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung der digitalen Medienzukunft zu leisten!
Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!
Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.
Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.
Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.
Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!
Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.
Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?
Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:
Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.
Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:
- Aufbau und Inhalt des Studiums
- Studienplanung
- Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
- Prüfungsverfahren
Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.
Nehmen Sie gerne Kontakt auf!