Interesse an…

  • … Ost- und Ostmitteleuropa, vor allem Polen
  • … Kultur, Sprache, Literatur, Geschichte, Politik Polens und seiner Nachbarn,
  • … Sprache im Allgemeinen und die Bereitschaft bestehende Sprachkenntnisse zu vertiefen,
  • … methodisch-theoretisch begründeter literaturwissenschaftlicher Textanalyse,
  • … der komparatistischen Betrachtung von polnischer Literatur sowie der kulturwissenschaftlichen Theorie in ihrer Anwendung auf konkrete Phänomene der polnischen Kultur in ihrer internationalen Vernetzung,
  • … der Erforschung von gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen und den vielfältigen Verknüpfungen von Gesellschaft, Literatur, Sprache und Kultur,
  • … Struktureigenschaften von Sprache und an der Rolle von Sprache im Rahmen komplexer kommunikativer Zusammenhänge als Grundlage von Kultur,
  • … einer realen und typologischen Einbettung des Polnischen,
  • … Sprachwandel.

Bachelorabschluss mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern an einer Hochschule mit einem fachlichen Anteil im Bereich der Slavistik oder Polonistik/Russistik von mindestens 60 Leistungspunkten (LP) oder ein gleichwertiger Abschluss mit gleichwertigem Umfang der fachbezogenen Studien- und Prüfungsleistungen.

Für das Masterstudium muss ein Profil gewählt werden, wobei drei zur Auswahl stehen: „Philologie“, „Literatur und Geschichte“ oder „Sprachwissenschaft“. Die Wahl eines Profils setzt voraus, dass im Bachelorstudium mindestens 20 LP in wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen des Profilbereichs erworben wurden. Fehlende Leistungen können nachgeholt werden.

Nachweise über erforderliche Sprachkenntnisse:

Polnisch wird als Schwerpunktsprache studiert. Beim Übergang vom B.A.-Studiengang Slavistik mit Schwerpunkt Polonistik wird die zuvor studierte zweite Sprache fortgeführt (Russisch, Tschechisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch oder Litauisch/Lettisch/Finnisch). Andernfalls sind entsprechende Kenntnisse des Polnischen (Niveau B2 im Europäischen Referenzrahmen) und der Zweitsprache (Niveau A2 im Europäischen Referenzrahmen) nachzuweisen. Der Nachweis der Kenntnisse der Zweitsprache kann bis zum Ende des 2. Studiensemesters nachgereicht werden.

Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).

Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.

Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.

Zur Prüfungsordnung des Masterstudiengangs.

Gleich zu Beginn Ihres Studiums wählen Sie eines von drei Profilen, das Sie studieren. Zur Auswahl stehen:

  • Philologie
  • Literatur und Geschichte
  • Sprachwissenschaft

Das Profil „Philologie“ entspricht im Wesentlichen dem traditionellen Fachverständnis, indem es etwa gleich große Anteile von Sprach- und Literaturwissenschaft mit einem kleineren regionalwissenschaftlichen Anteil kombiniert.

Das Profil „Literatur und Geschichte“ kombiniert literatur- und regional-/kulturwissenschaftliche Studienanteile mit solchen der Osteuropäischen Geschichte. Auch hier haben Sie Wahlmöglichkeiten, die individuelle Entscheidungen erlauben.

Sowohl im Profil „Literatur und Geschichte“ als auch in der Philologie „Philologie“ beschäftigen Sie sich ergänzend mit kulturwissenschaftlich ausgerichteten Projektseminaren und Regionalstudien zu polnischen Themen (z. B. „Polnische Geschichte im Film“, „Krakau um 1900“).

Das Profil „Sprachwissenschaft“ verbindet die Slavistische Sprachwissenschaft mit Allgemeiner und Vergleichender Sprachwissenschaft und mit einem Einblick in quantifizierende Methoden (Statistik). Im Rahmen dieses Profils besuchen Sie ergänzend Lehrveranstaltungen, die einen allgemeinlinguistischen Hintergrund haben und/oder quantifizierenden empirischen Verfahren der Datenanalyse gewidmet sind.

Am Ende Ihres Studiums steht die Masterarbeit mit einem selbstgewählten Forschungsthema in dem von Ihnen gewählten Profil.

Hinzu kommt eine zweite slavische Sprache, in der eine solide passive Sprachkompetenz erreicht werden soll (Russisch, Tschechisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch oder Litauisch/Lettisch/Finnisch aus dem Arbeitsbereich SNEB – Sprachen Nordeuropas und des Baltikums).

Auslandsaufenthalte

Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.

Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.

Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.

Ein Auslandssemester wird dringend empfohlen. Gerade in der Slavistik ist die direkte Anschauung des Sprach- und Kulturraums sehr wichtig, um ein wirkliches Verständnis für diese entwickeln zu können. Idealerweise absolvieren Sie Ihr Auslandssemester im dritten Fachsemester.

Praktika

Im Rahmen dieses Studienfachs ist kein Pflichtpraktikum vorgesehen. Freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.

Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.

Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.

Mit dem Masterstudiengang Slavistik / Osteuropastudien, Schwerpunkt Polonistik (M.A.) und mit praktischer Erfahrung qualifizieren Sie sich für verschiedenste Berufsfelder, so zum Beispiel:

  • Forschung, universitärer Bereich, Wissenschaftsverwaltung und -stiftungen,
  • Erwachsenenbildung und -beratung (Aus- und Weiterbildung, Migrant*innenbetreuung),
  • Journalismus (Presse, Funk und Fernsehen, Nachrichtenagenturen, elektronische Medien),
  • Kulturmanagement (Museen, Stiftungen, Literaturhäuser, Theater),
  • Buchhandel und Verlagswesen (Lektorate, Übersetzertätigkeit),
  • Archive, Dokumentationszentren, (online-)Redaktionen von Zeitschriften und Sendern,
  • Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing,
  • Verwaltung und Behörden,
  • Wirtschaft (insbesondere Außenhandel),
  • Internationale und Nichtregierungs-Organisationen (Kulturaustausch etc.),
  • Tourismus, internationale Messen, regionale Partnerschaften im deutsch-polnischen Austausch,
  • Stiftungen in internationaler und binationaler deutsch-polnischer Zusammenarbeit.

Hier einige konkrete Beispiele für Berufsbilder von Absolvent*innen des Masterstudiengangs:

  • freiberufliche*r Dolmetscher*in und Übersetzer*in,
  • digitale Marketer*in,
  • freiberufliche*r Redakteur*in und Autor*in,
  • Service Delivery Manager*in im Projektmanagement,
  • Kulturmanager*in im Bereich der Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Einrichtungen,
  • Dozent*in in der Erwachsenenbildung,
  • Verwaltungsmitarbeiter*in,
  • Mitarbeiter*in im statistischen Bundesamt,
  • linguistische Forschung,
  • literaturwissenschaftliche Forschung.

Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!

Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.

Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.

Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.

Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!

Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.

Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?

Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:

Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.

Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:

  • Aufbau und Inhalt des Studiums
  • Studienplanung
  • Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
  • Prüfungsverfahren

Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist die Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf!