Interesse an…

  • … sprachlichen Strukturen im Deutschen und anderen (germanischen) Sprachen,
  • … der Funktion von Sprache und dem Gebrauch von Sprache in gesellschaftlichen Diskursen (z.B. populistischer Sprachgebrauch),
  • … Sprachwandel und seinen Gründen,
  • … Sprachvariation,
  • … Reflexions- und Analysefähigkeit.

Wichtig ist außerdem die…

  • … Begeisterung für Forschung und wissenschaftlich fundiertes Arbeiten,
  • … Bereitschaft zum Lesen komplexer Texte,
  • … Offenheit für mehrsprachig gestaltete Bildungs- und Arbeitsräume.
  • Der Nachweis eines Bachelorabschlusses mit einem Anteil von mindestens 72 Leistungspunkten aus dem Bereich Germanistik oder allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft oder eines Studienabschlusses, der sich davon nicht wesentlich unterscheidet.
  • Der Nachweis über Kenntnisse in Germanistik oder allgemeiner und vergleichender Sprachwissenschaft im Umfang von mindestens 40 Leistungspunkten. Bei Kenntnissen im Umfang von weniger als 72 Leistungspunkten wird die Zulassung zum Masterstudiengang mit der Auflage erteilt, dass die erforderlichen Nachweise bis zum Ablauf des ersten Studienjahres nachträglich erworben werden.

Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.

Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).

Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.

Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs finden Sie hier.

Studienverlauf

Im Rahmen des Mastermodells Profilierung können Sie diesen Masterstudiengang studieren als

  • Ein-Fach-Master, d. h. als Masterfach + Profil „Fachvertiefung“ ODER
  • Masterfach in Kombination mit einem (anderen) Ergänzungsfach ODER
  • Masterfach mit Zusatzqualifikationen (Zertifikaten) ODER
  • Ergänzungsfach (mit Vorkenntnissen oder ohne Vorkenntnisse).

Im ersten Studienjahr erlernen Sie im Masterstudiengang Inhalte aus den folgenden vier Bereichen:

  • Sprachsystem und Sprachgebrauch.
  • Spracherwerb, -wandel, -vergleich.
  • Theorie und Empirie.
  • Forschung und Praxis.

Im zweiten Studienjahr bieten Ihnen Wahlpflichtveranstaltungen die Möglichkeiten, inhaltliche Schwerpunkte entweder auf zwei (im Masterfach) oder auf drei (Masterfach + Fachvertiefung) Themenbereiche zu setzen.

Eine zusätzliche Wahl der Forschungsvertiefung ermöglicht es Ihnen, sich intensiver mit den o.g. Inhalten auseinanderzusetzen und eigene Forschungsinteressen weiter zu vertiefen.

Zusätzlich können Sie wählen, welche germanische Sprache (im Masterfach) bzw. Sprachen (Masterfach + Fachvertiefung) Sie erwerben bzw. vertiefen möchten.

Auslandsaufenthalte

Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.

Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.

Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.

Praktika

Sie absolvieren ein mindestens vierwöchiges, studiengangnahes Praktikum Ihrer Wahl. Es wird empfohlen, dieses im zweiten Semester durchzuführen.

Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.

Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.

Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.

Als Absolvent*in der germanistischen Sprachwissenschaft

  • verstehen Sie, wie und warum sich Sprache wandelt.
  • verfügen Sie über ein differenziertes Verständnis sprachlicher Normen und ihrer Veränderlichkeit.
  • können Sie auch fachfremde sprachlich formulierte Inhalte und Problemstellungen analysieren, strukturieren, aufbereiten und Lösungsstrategien entwickeln.

Außerdem sind Sie in der Lage,

  • die Echtheit von Informationen zu prüfen und abzusichern.
  • gesprochene und geschriebene Sprache zu analysieren, kritisch zu reflektieren, zu rezipieren und zu produzieren.
  • wissenschaftliche Texte kritisch und fragenorientiert zu lesen und zu verstehen.
  • aktuelle sprachwissenschaftliche Forschungsfragen und Hypothesen zu formulieren.
  • auf der Grundlage selbst entwickelter Forschungsdesigns Hypothesen zu bewerten und Forschungsfragen zu beantworten.

Durch diese Kompetenzen stehen Ihnen sämtliche Berufsfelder offen, in denen der Umgang mit Sprache einen zentralen Stellenwert einnimmt, sei es die Produktion oder Rezeption, die Analyse, Reflexion, Kritik oder Aufbereitung sprachlicher Äußerungen oder sprachlich vermittelter Informationen.

Typische fachnahe Berufsfelder finden sich in folgenden Bereichen:

  • Wissenschaft und Forschung
  • Verlage (z.B. Lektorat)
  • Unternehmenskommunikation
  • Öffentlichkeitsarbeit/PR
  • Journalismus (z.B. Printmedien, Radio, Fernsehen, digitale Medien)
  • Sprachvermittlung (Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache) und Erwachsenenbildung
  • Sprachförderung
  • Sprachberatung und Korrektorat
  • Sprachtechnologie (z.B. Entwicklung von Übersetzungssystemen, Kontexttechnik, Diktiersystemen, Suchmaschinen etc.)

Absolvent*innen können aber auch in Bibliotheken, Archiven, der öffentlichen Verwaltung, im Personalwesen und Marketing, der forensischen Linguistik (BKA, LKA) oder als Autor*innen tätig werden.

Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!

Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.

Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.

Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.

Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!

Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.

Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?

Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:

Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.

Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:

  • Aufbau und Inhalt des Studiums
  • Studienplanung
  • Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
  • Prüfungsverfahren

Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf!