Geschichte (B.Ed.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Bachelor of Education (B.Ed.)

Internationales Studienangebot:

Geschichte im binationalen Studienprogramm Mainz-Dijon
(nur in Kombination mit dem Fach Französisch möglich)

Regelstudienzeit:

6 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

in Kombination mit einer weiteren zulassungsfreien Fachwissenschaft
> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

in Kombination mit einer zulassungsbeschränkten Fachwissenschaft
> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Sie benötigen zunächst eine Anerkennung Ihrer ausländischen Zeugnisse.

Nachweis von Deutschkenntnissen. Erforderliche Sprachprüfung: DSH-2

Sofern eine Feststellungsprüfung erforderlich ist, ist folgender Kurs des Studienkollegs für dieses Fach zu absolvieren:

S/G- oder G-Kurs

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06 - 01.09.

Sommersemester: 01.12 - 01.03.

Kombinieren Sie eine zulassungsfreie mit einer zulassungsbeschränkten Fachwissenschaft, so gelten die Bewerbungsfristen für zulassungsbeschränkte Fächer:

Wintersemester: 01.06. - 15.07.

Sommersemester: 01.12. - 15.01.

Master:

Geschichte (M.Ed.)

Homepage:

Historisches Seminar

Fachbereich:

Fachbereich 07 - Geschichts- und Kulturwissenschaften

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

geschichte

„Je mehr man über die Vergangenheit weißt, desto besser ist man auf die Zukunft vorbereitet", soll Theodore Roosevelt gesagt haben. Stimmt das? Wie funktioniert es konkret? Genau hier setzt das Geschichtsstudium in Mainz an: Es beschäftigt sich mit den Leistungen und Errungenschaften der Menschen genauso wie mit ihrem Scheitern und ihren Fehlern durch die Jahrhunderte und Regionen hindurch – von der Antike bis in die Zeitgeschichte, vom Rheintal bis nach Osteuropa und in den Mittelmeerraum. Europäische Geschichte wird so bewusst als gesamteuropäische Geschichte begriffen. Die Hinterlassenschaften der Menschen aus vergangenen Zeiten (für den Historiker ist alles Quelle) geben dabei Aufschluss über Grundmuster und Motivationen menschlichen Handelns, die politischen und wirtschaftlichen Strukturen und das soziale Gefüge – die Kultur des Menschen – im Wandel der Zeit.

Das Geschichtsstudium basiert in erster Linie auf dem Umgang mit Texten in Form von Quellen und wissenschaftlicher Literatur. Daher sind das Verständnis für und das Interesse am Umgang mit Sprache unerlässlich. Es erfordert die Fähigkeit und Bereitschaft, auch komplexe Texte genau zu lesen und zu analysieren, die Freude am Formulieren von Texten und an sprachlicher Exaktheit sowie analytisches Denken und Argumentieren. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist aber die Neugier auf den wissenschaftlichen Umgang mit der Geschichte, also die theoretisch reflektierte und methodisch kontrollierte Erforschung der Vergangenheit.

Historiker erwerben im Studium die Fähigkeit, Informationen selbstständig und effizient zu gewinnen, analytisch zu durchdringen und problemorientiert aufzubereiten. Dabei gibt es in Mainz viele Chancen, diese Fähigkeiten ein- und umzusetzen: Je nach Neigung bieten zahlreiche Institutionen Möglichkeiten der Mitarbeit, ob im Institut für Geschichtliche Landeskunde bei Interesse an Landesgeschichte, am Institut für Europäische Geschichte bei Faszination für europäische Zusammenhänge oder im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit etwa in Museen oder dem Landtag bei der Begabung, Wissen zu vermitteln.

Historiker sind nicht nur in den klassischen Berufsfeldern Archiv, Museum und Wissenschaft, sondern unter anderem auch in der Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmensberatung, im Verlagswesen, Journalismus und Stiftungswesen tätig. Weil für Historiker die Lektüre von Texten immer mit dem Hinterfragen der Informationen und des Kontextes verbunden ist, bereitet das Geschichtsstudium die Studierenden zudem ideal für die Zukunftsberufe der Informationsgesellschaft vor.

Studienaufbau

  • Besuch von Vorlesungen, Übungen, Proseminaren im Rahmen folgender Module:
  • Einführung, Alte Geschichte, Mittelalter, Neuere Geschichte, Neueste Geschichte, Geschichtsdidaktik.
  • Ziel: Einführung in Gegenstand und Methodik des Faches; Erwerb von Kenntnissen zu bestimmten Themen/ Epochen; Anleitung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und kritischen Umgang mit historischen Quellen.
  • Im Anschluss an den erfolgreich bestandenen B.Ed. ist ein Wechsel in den Masterstudiengang Geschichte Master of Education (M.Ed.) – möglich. Für den Lehrerberuf in Schulen ist der M.Ed. zwingend erforderlich.

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Vorgeschriebene Praktika

Im Bachelor of Education sind zwei orientierende Praktika und ein vertiefendes Praktikum zu absolvieren. Weitere Informationen zu den Schulpraktika finden Sie hier.

Fremdsprachenkenntnisse

In der wissenschaftlichen Arbeit steht die Auswertung der schriftlichen Überlieferung im Vordergrund. Deshalb sind neben sicherer Beherrschung der deutschen Sprache für die Interpretation historischer Quellen entsprechende Fremdsprachenkenntnisse erforderlich:

Vorausgesetzt werden hinreichende Kenntnisse in zwei Fremdsprachen: Englisch und Latein (Latinum bzw. staatliche Ergänzungsprüfung) oder (ersatzweise für Latein) eine moderne Sprache (romanische, slawische, baltische, finno-ugrische Sprachen oder Arabisch). Die Kenntnisse in den modernen Fremdsprachen werden durch eine Sprachklausur, die in der Regel bis zum Ende des 5. Semesters bestanden sein muss, überprüft.

Im Masterstudiengang für das LA an Gymnasien werden ausreichende Lateinkenntnisse (Latinum bzw. staatl. Ergänzungsprüfung) vorausgesetzt.

Es ist Aufgabe der Studierenden, sich ggf. über Vorkurse, Begleitkurse, Förderkurse an oder außerhalb der Universität die geforderten Sprachkenntnisse anzueignen.

Weitere Informationen zum Erwerb des Latinums/Graecums während des Studiums finden Sie auf unserem Infoblatt.

Information | Beratung | Orientierung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Schnuppertage

Sie können sich über dieses Fach im Rahmen des Schnuppertagsprogramms der Zentralen Studienberatung informieren.

Die Schnuppertage richten sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.

Weitere Informationen, Termine und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.