Psychologie & Psychotherapie

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:


Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit:

6 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

in allen Fachsemestern universitätsintern zulassungsbeschränkt
im WiSe 20/21 ist nur eine Bewerbung zum 1. FS möglich

Bewerbung:

> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Sie benötigen zunächst eine Anerkennung Ihrer ausländischen Zeugnisse.

Nachweis von Deutschkenntnissen. Erforderliche Sprachprüfung: DSH-2

Sofern eine Feststellungsprüfung erforderlich ist, ist folgender Kurs des Studienkollegs für dieses Fach zu absolvieren:


M-Kurs oder W-Kurs

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06. - 15.07.

Sommersemester: 01.12. - 15.01.

Master:

Psychologie – Arbeits- und Organisationspsychologie (M.Sc.)

Psychologie – Human Factors (M.Sc.) (ab SoSe 2021)

Psychologie – Kindheit & Jugend (M.Sc.) (ab SoSe 2021)

Psychologie – Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.)

Psychologie – Rechtspsychologie (M.Sc.)

Homepage:

Psychologisches Institut

Fachbereich:

Fachbereich 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Interesse am Menschen und keine Scheu vor Statistik und Methodenlehre?

Wissen wollen, warum Menschen so und nicht anders handeln?

Ein Fach studieren, in dem nie Langweile aufkommt? 

Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten können, sind Sie beim Studium der Psychologie genau richtig. Die Psychologie gehört zu den beliebtesten Studienfächern unserer Universität und das aus gutem Grund. Wie kaum ein anderes Fach bietet ein Studium der Psychologie eine Vielfalt von späteren Berufsmöglichkeiten, das reicht von der Tätigkeit als selbständige/r Psychotherapeut*in, über den/die Fachgutachter*in in rechtspsychologischen Fragen bis zur Organisationsentwicklung.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Berufsmöglichkeiten nach dem Studium: https://studium.dgps.de/berufsfelder/filmclips-psychologie-jobs/.

Mit dem neuen Bachelor-Studiengang „Psychologie & Psychotherapie“ bieten wir auf der einen Seite die Möglichkeit einer direkten Ausbildung hin zum/r Psychotherapeut*in, qualifizieren aber auch für andere Teilbereiche der Psychologie mit entsprechenden Angeboten in den Master-Studiengängen.

Mit der Rechtspsychologie bieten wir ein beliebtes Anwendungsfach bereits im Bachelor an und eröffnen damit unseren Studierenden eine weitere Berufsperspektive, die durch einen entsprechenden Masterstudiengang komplettiert werden kann.

Studienaufbau

Die konsekutiven Studiengänge bestehen aus einem 6-semestrigen Bachelor (Bachelor of Science polyvalent) und einem 4-semestrigen Masterstudium (Master of Science) mit studienbegleitenden Prüfungen.

Die Psychologie erforscht menschliches Verhalten, Erleben und Handeln in allen Facetten. Grundlegende Teilbereiche der Psychologie sind: Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie und Sozialpsychologie.

Diese Fächer werden in den ersten Semestern unseres 6-semestrigen Bachelorstudiums angeboten. Dazu kommen Grundlagen in biologischer und Neuro-Psychologie so wie das sozialwissenschaftliche „Handwerkszeug“ der Statistik und der psychologischen Diagnostik.

Im experimentalpsychologischen Praktikum lernen die Studierenden, psychologische Experimente zu planen, durchzuführen und auszuwerten

Der polyvalente Bachelor bietet darüber hinaus erste Fachkenntnisse in klinischer Psychologie und Psychotherapie mit den Modulen Störungslehre/Verfahrenslehre (klinische Psychologie) und den fachübergreifenden Grundlagen der Psychotherapie.

Weitere Anwendungsfächer sind Gesundheitspsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie und Rechtspsychologie.

Durch ein vierwöchiges Orientierungspraktikum, das auf Wunsch in einer interdisziplinären Einrichtung der Gesundheitsversorgung durchgeführt werden kann, gewinnen die Studierenden erste Eindrücke in die berufliche Praxis. In einem weiteren Forschungs- oder Berufspraktikum lernen die Studierenden weitere Felder der Psychologie kennen. Oft ergeben sich hieraus schon nützliche Kontakte für die spätere Berufstätigkeit

Einen Blick über den Tellerrand gibt es durch das Angebot der Nebenfächer, hier kann zwischen Philosophie, Soziologie, Sport, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie oder Wirtschaftswissenschaften gewählt werden.

Die Bachelorarbeit und die dazu gehörende mündliche Abschlussprüfung schließen das Studium ab.

Der polyvalente Bachelorstudiengang Psychologie realisiert eine zeitliche Strukturierung der Ausbildung von den Grundlagen hin zu den Anwendungsfächern und zur ersten berufsqualifizierenden Tätigkeit in der Psychotherapie.

Damit erfüllt das Programm den ersten Teil des universitären Direktstudiums zur Psychotherapeutin/zum Psychotherapeuten und qualifiziert für den zweiten Teil, das Masterstudium „Psychotherapie“.

Im daran anschließenden Master-Studium können die Studierenden unter 5 verschiedenen Masterstudiengängen wählen:

Arbeits- und Organisationspsychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Rechtspsychologie, Human Factors und Kindheit und Jugend.

Ziel des konsekutiven Bachelor/Masterprogramms in Mainz ist die Qualifikation für eine selbstständige und eigenverantwortliche Ausübung des Psychologenberufs in klinischen und nicht-klinischen Professionen nach internationalen Standards.

Auslandsstudium

Unsere Studierenden nutzen die Möglichkeit des Auslandssemesters sehr rege, entweder indem sie zum Studium ins Ausland gehen oder ihre Praktika dort ableisten.

Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur ein echtes „Plus“ im Lebenslauf, es bietet auch die Möglichkeit, viele interessante Erfahrungen zu machen, den Horizont zu erweitern und Facetten der Psychologie kennen zu lernen, die es in Deutschland nicht gibt. Beliebte Ziele liegen in  Frankreich und Spanien, aber auch die nordischen Länder oder Polen und Ungarn bieten interessante Programme an.

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG.
Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Vorgeschriebene Praktika

In Bereich Praktikum sind ein 4-wöchiges Orientierungspraktikum und ein 5-wöchiges Forschungspraktikum- oder Berufspraktikum abzuleisten. Im Orientierungspraktikum nehmen die Studierenden unter Anleitung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten an der Praxis in einer klinischen Versorgungseinheit teil. Im Forschungs- oder Berufspraktikum nehmen die Studierenden aktiv an exemplarischen wissenschaftlichen Untersuchungen teil, oder lernen in Institutionen und Unternehmen verschiedene psychologische Tätigkeitsfelder kennen.

Allgemeine Informationen zu Praktika finden Sie im Portal des Career Service. Dieser unterstützt Sie außerdem bei der Berufsorientierung sowie beim Übergang vom Studium in den Beruf durch sein Beratungs- und Veranstaltungsangebot.

Information | Beratung | Orientierung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Schnuppertage

Sie können sich über dieses Fach im Rahmen des Schnuppertagsprogramms der Zentralen Studienberatung informieren.

Die Schnuppertage richten sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.

Weitere Informationen, Termine und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.

Berufsfelder

Der Bedarf an Absolventen der Psychologie richtet sich nach dem jeweiligen Schwerpunkt und Tätigkeitsfeld. In den allermeisten Fällen wird eine Masterabschluss verlangt.

Entsprechend Arbeitsmarktanalysen der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) ist die Nachfrage nach psychologischer Kompetenz in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen gestiegen. Das klassische Einsatzgebiet für Psychologinnen und Psychologen ist nach wie vor die klinische Psychologie. Das zweitgrößte Betätigungsfeld ist der Bereich Lehre und Forschung an Hochschulen. Ferner wächst die Nachfrage im Bereich der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie sowie der Rechtspsychologie stetig weiter.

Die Berufsfelder für Psychologinnen und Psychologen (M. Sc.) sind breit gefächert und setzen zum Teil spezielle Weiterbildungen voraus. Im Zentrum steht die Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Diagnostik- und Interventionsverfahren, vor allem von psychologischer Beratung und Trainings. Die Arbeitsinhalte reichen von klinisch-gesundheitspsychologischen über wirtschaftliche Fragestellungen bis hin zur wissenschaftlichen Grundlagenforschung

Entsprechend vielfältig sind die Arbeitsbereiche: Psychologische und psychiatrische Abteilungen in Kliniken und psychotherapeutische Praxen; Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen; Schulpsychologische Beratungsstellen; Arbeitsmarkt- und Bildungsberatung; Unternehmensberatung und Organisationsentwicklung; Personalauswahl und Personalmanagement; Coaching und Weiterbildung; Markt- und Meinungsforschung; Grundlagen- und Anwendungsforschung an Universitäten; Forschung und Entwicklung in der Automobilindustrie (Mensch-Maschine Interaktion, Fahrassistenzsysteme, Sounddesign), bei Banken (Financial Decision Making), Versicherungen (Risikobewertung), Medizintechnologie (Medical Decision Making, bildgebende Verfahren, Hörgeräteentwicklung), Sicherheitsmanagement, digitale Medien (Usability, Gestaltung von Benutzerschnittstellen, Visualisierung komplexer Information); verschiede gutachterliche Tätigkeiten als Gerichtssachverständige im Bereich des Familien- und Strafrechts, psychologische Tätigkeiten im Bereich des Straf- und Maßregelvollzugs, der Polizei sowie forensischer Nachsorgeambulanzen, gutachterliche Fragen an klinische Neuropsycholog/-innen.

Einen Überblick über die verschiedenen Berufsbilder bietet die Deutsche Gesellschaft für Psychologie.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de