Zum Inhalt springen

Informationen für Studierende während der Corona-Pandemie

Für Ihren studentischen Alltag und die Organisation Ihres Studiums ist die aktuelle Lage sehr herausfordernd und unsicher. Prüfungen wurden verschoben, Bibliotheken wurden geschlossen, Auslandsaufenthalte abgesagt, Nebenjobs gekündigt.

Alle Mitarbeitenden und Lehrenden der JGU arbeiten gerade unter Hochdruck daran, für Sie Lösungen zu finden und Sie in dieser Zeit bestmöglich zu unterstützen.

Hier finden Sie viele Informationen und Antworten auf Fragen rund um die Organisation Ihres Studiums während der Corona-Pandemie.

Studienorganisation

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endet am 11. Juli 2020, für die Studiengänge Medizin und Zahnmedizin am 18. Juli 2020.

Die rheinland-pfälzischen Hochschulen und das Wissenschaftsministerium haben sich darauf verständigt, das laufende Sommersemester 2020 als digitales Semester fortzuführen, nur in begründeten Ausnahmefällen (z.B. für Labore und Werkstätten) kann es auf Antrag Präsenzbetrieb geben.

Das ZDV hat Tipps zum Lernen und Arbeiten von zu Hause erstellt. Außerdem steht für alle Studierenden ab sofort die App "Skype for Business" zur Verfügung. Informationen unter www.zdv.uni-mainz.de/telefonie-und-skype-for-business.

Leider können im ZDV derzeit keine Leihgeräte bereitgestellt werden. Für viele der digitalen Lehrangebote könnten Sie aber vorerst behelfsmäßig mit dem Smartphone arbeiten, wenn vorhanden.

Der AStA Hilfsfond hat keine Zweckbindung und steht selbstverständlich auch solchen Studierenden zur Verfügung, die aufgrund unverschuldeter finanzieller Engpässe nicht im Stande sind sich mit studiennotwendiger Hardware auszurüsten.

Auch das Studierendenwerk Mainz kann in finanziellen Notlagen über einen Fond zur Soforthilfe unterstützen. Informationen zu schneller Hilfe und finanzieller Unterstützung in der Corona-Krise finden sich hier. Nehmen Sie am besten per E-Mail Kontakt zum Studierendenwerk auf:
• Für Zuschüsse an schreiber@studierendenwerk-mainz.de
• Für Darlehen und Beratung zu Studienkrediten junga@studierendenwerk-mainz.de

Studien- und Prüfungsleistungen

Bitte beachten Sie, dass gegebenenfalls übergeordnete Regelungen in den Staatsexamensstudiengängen die folgenden Ausnahmeregelungen nicht ermöglichen.

Bei digitalen Lehrformaten besteht im SoSe 2020 keine Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme. Damit kommt die JGU der besonderen Situation der Studierenden während der Corona-Pandemie entgegen.

Die Lehrenden der JGU legen auch bei digitaler Lehre großen Wert auf die aktive Beteiligung der Studierenden und richten ihr didaktisches Konzept entsprechend aus. Viele Lehrende bieten daher synchrone Lehrveranstaltungen (Live-Schaltung) an. Die Anforderungen, die für die aktive Teilnahme an die Studierenden gestellt werden, dürfen bei digitalen Lehrformaten jedoch nicht höher sein als bei entsprechenden Präsenzveranstaltungen. Wenn Sie in begründeten Fällen, insbesondere aufgrund technischer Rahmenbedingungen oder aufgrund von Betreuungsverpflichtungen, an synchronen digitalen Lehrveranstaltungen (Live-Schaltungen) nicht oder nur teilweise teilnehmen können, soll Ihnen der Nachweis der aktiven Teilnahme in einer gleichwertigen Form ermöglicht werden. Bitte wenden Sie sich Ihre Dozentin oder Ihren Dozenten.

Präsenzprüfungen (z.B. Klausuren, mündliche oder praktische Prüfungen) können nach derzeitiger Planung zum Ende des SoSe 2020 durchgeführt werden, allerdings nicht im normalen Umfang. Die Lehrenden informieren Sie rechtzeitig, wenn alternative Prüfungsformate genutzt werden.

Voraussetzung für die Durchführung von Präsenzprüfungen ist in jedem Fall, dass zum Schutz der Studierenden sowie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der JGU die geltenden Hygiene- und Abstandsbedingungen erfüllt werden.

Statt einer Präsenzklausur können Lehrende Take-Home-Prüfungen einsetzen. Dabei erhalten die Studierenden, die an der Prüfung teilnehmen, die Aufgaben z.B. per E-Mail oder über ein Portal (z.B. Ilias) zur Verfügung gestellt und haben wenige Stunden Zeit, diese zu bearbeiten. Da die Prüfung ohne Aufsicht absolviert wird, sind Hilfsmittel erlaubt; sie müssen aber angegeben werden. Analog zu einer Hausarbeit versichern Sie bei der Abgabe, die Prüfungsleistung selbständig erbracht zu haben.

Alle mündliche Prüfungen können auch per Videokonferenz durchgeführt werden, wenn keiner der Beteiligten widerspricht. Für den Fall einer technischen Störung wird gewährleistet, dass Ihnen keine Nachteile entstehen.

In besonderen Fällen, insbesondere aufgrund der Betreuungssituation während der Corona-Pandemie, aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen (z.B. beschränkter Zugang zur Bibliothek, Laboren oder Archiven) oder aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe kann die Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten oder vergleichbaren schriftlichen Prüfungsleistungen verlängert werden. Bitte wenden Sie sich an Ihr zuständiges Studienbüro oder Prüfungsamt.

Wenn Sie ein externes Praktikum aufgrund der Corona-Pandemie nicht absolvieren können, kann -mit Ausnahme von Schulpraktika- eine geeignete Ersatzleistung vereinbart werden. Voraussetzung ist, dass die Ersatzleistung gleichwertig zur Leistung gemäß der Prüfungsordnung ist.

Folgende Fristen sind bis zum 30.9.2020 ausgesetzt:
  • Meldung zu Wiederholungsprüfungen
  • Meldung zur Bachelor- oder Masterarbeit
  • Erfüllung von Auflagen, die bei der Zulassung zum Studium erteilt wurden.
Studierende, die ohne Vorliegen des Bachelorabschlusses einen Masterstudiengang aufgenommen haben, haben ein Semester länger Zeit, den Bachelorabschluss nachzureichen.

Sie können sich bis zu 48 Stunden vor dem Prüfungstermin ohne Angabe von Gründen abmelden. Dies gilt auch für Wiederholungsprüfungen. Wenn die Möglichkeit dazu angeboten wird, können Sie sich direkt in JOGU-StINe abmelden, in den anderen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihr Prüfungsamt oder Studienbüro.

In den meisten Fällen kann die Einsichtnahme in schriftliche Prüfungsarbeiten und Prüfungsprotokolle derzeit leider nicht angeboten werden. Fristen, z.B. für die Einlegung von Rechtsbehelfen verschieben sich dadurch entsprechend. In einigen Fällen kann die Einsichtnahme digital stattfinden; darüber werden Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer informiert.

Präsenzprüfungen im Sommersemester 2020

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, Ihnen auch während der Corona-Pandemie einen weitestgehend reibungslosen Ablauf des Klausurbetriebs zu ermöglichen. Natürlich stehen das Eindämmen der Pandemie und der Schutz der Gesundheit aller Mitglieder der Universität an erster Stelle. Daher gelten für Klausuren im Sommersemester 2020 besondere Regeln.

Bei Krankheitszeichen, die auf Covid-19 hinweisen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen), darf die Prüfung nicht angetreten werden. Bleiben Sie auf jeden Fall zu Hause! Es gilt das normale Verfahren zur Krankmeldung bei einer Prüfung: Wenn Sie ein ärztliches Attest vorlegen, wird der Prüfungsversuch nicht gewertet. Die Diagnose muss nicht angegeben werden. Beachten Sie die fachspezifischen Anforderungen an Form und Frist des Attests.

Treten bei Ihnen Krankheitssymptome während der Klausur auf, legen Sie die Mund-Nasen-Bedeckung an, informieren Sie mit Abstand die Klausuraufsicht, und verlassen Sie unter Wahrung des Abstandes den Raum. Für einen entschuldigten Rücktritt während der Klausur gelten höhere Anforderungen an das Attest (i.d.R. Amtsarzt). Bitte beachten Sie die fachspezifischen Anforderungen.

  • Zu jeder Zeit muss zu allen Personen mindestens 1,50 m Abstand gehalten werden.
    Im Rahmen des Mindestabstands sind keine Berührungen, Umarmungen oder Händeschütteln erlaubt.
  • Eine gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln) ist besonders wichtig. Bitte nutzen Sie aber nicht die Toilettenräume in der Nähe der Klausurräume, um Staus und Menschenansammlungen zu vermeiden!
  • Fassen Sie sich mit den Händen nicht ins Gesicht und berühren Sie insbesondere nicht die Schleimhäute an Mund, Augen und Nase.
  • Fassen Sie öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern an, sondern benutzen Sie ggf. den Ellenbogen.
  • Achten Sie auf die Hust- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen!
    Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und drehen
    Sie sich am besten von diesen weg.
  • Bringen Sie eine textile Mund-Nasen-Bedeckung mit und tragen Sie diese beim Betreten und Verlassen der Gebäude und Räume. Die Klausuraufsicht gibt das Signal zum erlaubten Absetzen der Bedeckung, wenn sich alle an ihren Plätzen befinden, und zum Wiederanlegen nach Beendigung der Klausur vor dem Verlassen des Raumes.
    Bei E-Klausuren ist die Mund-Nase-Bedeckung durchgängig zu tragen, da das Aufsichtspersonal im Fall von technischen Problemen direkt an den betroffenen Arbeitsplatz kommen muss.
  • Betreten und verlassen Sie die Gebäude und Räume gemäß den Markierungen.
  • Beim Betreten des Klausurraums sind die Hände zu desinfizieren, das benötigte Material wird dafür zur Verfügung gestellt. Zur Händedesinfektion das Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand geben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassieren. Achten Sie dabei auf die vollständige Benetzung der Hände (siehe auch www.aktion-sauberehaende.de).
  • Wird zur Reinigung des zugewiesenen Arbeitsplatzes Reinigungsmaterial zur Verfügung gestellt, nehmen Sie dies nach der Identitätskontrolle mit an Ihren zugewiesenen Platz, und nehmen Sie dort die Reinigung vor. Bitte bleiben Sie bis zum Start der Klausur an Ihrem Platz sitzen. Das Entsorgen des Reinigungsmaterials erfolgt erst nach der Klausur beim Verlassen des Raumes in die dafür vorgesehenen Mülleimer.
  • Die in den Klausurräumen festgelegte Sitzordnung darf nicht verändert werden.
  • Bleiben Sie bis Klausurende an Ihrem Platz sitzen.
  • Bringen Sie eigene Schreibutensilien mit.
  • Persönliche Gegenstände dürfen während der Klausur nicht ausgetauscht werden.
  • Die Entsorgung von genutzten Taschentüchern und Reinigungstüchern erfolgt am Ende der Klausur beim Verlassen des Raumes. Ein Mülleimer steht bereit.
  • Nach der Prüfung muss der Campus unverzüglich verlassen werden. Feiern oder Nachbesprechungen der Prüfungen mit anderen o.ä. sind auf dem Campus untersagt.

Rückmeldung, Beurlaubung und Exmatrikulation

Folgende Fristen sind bis zum 30.9.2020 ausgesetzt:
  • Meldung zu Wiederholungsprüfungen
  • Meldung zur Bachelor- oder Masterarbeit
  • Erfüllung von Auflagen, die bei der Zulassung zum Studium erteilt wurden.
Studierende, die ohne Vorliegen des Bachelorabschlusses einen Masterstudiengang aufgenommen haben, haben ein Semester länger Zeit, den Bachelorabschluss nachzureichen.

Die Rückmeldefrist für das Wintersemester 2020/21 bleibt der 15.07.

Sollten Sie aus corona-bedingten Gründen, zum Beispiel weil Sie Ihren Nebenjob nicht wahrnehmen können, nicht in der Lage sein, den Semesterbeitrag fristgerecht zu zahlen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an den Studierendenservice (studsek@uni-mainz.de).

Studierende, die ohne Vorliegen des Bachelorabschlusses einen Masterstudiengang aufgenommen haben, haben ein Semester länger Zeit, den Bachelorabschluss nachzureichen.

Die Frist zum Erfüllung von Auflagen, die bei der Zulassung zum Studium erteilt wurden, werden bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.

Informationen für internationale Studierende

Die Kasse der Deutschen Bundesbank, Filiale Mainz, ist bis auf Weiteres geschlossen. Bareinzahlungen können daher derzeit nur in Filialen anderer Banken durchgeführt werden. Bitte informieren Sie sich auf den jeweiligen Online-Auftritten über die derzeitigen Einschränkungen.

Bitte prüfen Sie, ob Sie sich wirklich exmatrikulieren möchten. Alternativ steht Ihnen die Beantragung einer Beurlaubung offen; diese Studienunterbrechung unter Beihaltung des Studierendenstatus führt dazu, dass die Semesterzählung angehalten wird.

Wenn Sie exmatrikulieren möchten, beantragen Sie  online über JOGU-StINe Ihre Exmatrikulation. Eine Fortsetzung des Studiums ist in diesem Fall nur nach erneuter Bewerbung und Zulassung möglich.

  1. Bitte informieren Sie sich vor der Reise nach Deutschland unbedingt beim Außenministerium Ihres Heimatlandes darüber, ob der Grenzübertritt nach Deutschland momentan möglich ist. Aus einigen Ländern ist die Einreise nach Deutschland momentan unter keinen Umständen möglich. In diesem Fall müssen Sie die Anreise verschieben. Aus anderen Ländern darf man nach Deutschland einreisen, wenn ein wichtiger Reisegrund vorliegt. Ihre Immatrikulation an der JGU ist ein solcher wichtiger Grund. Um Ihnen die Einreise zu erleichtern, stellen wir Ihnen in JOGU-StINe zusätzliche Einreisebescheinigungen zur Verfügung. Diese sind keine Garantie für eine erfolgreiche Einreise, aber vielleicht hilfreich, wenn Sie sie an der Grenze zusammen mit Ihrer Immatrikulationsbescheinigung vorzeigen. Bitte beachten Sie mögliche Quarantänemaßnahmen der Bundesregierung.
  2. Bitte informieren Sie sich auf https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/ über die aktuell geltende "Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz" und die dort erlassenen Regelungen.
  3. Wer aus EU-Staaten, dem Schengen-Raum und Großbritannien einreist, dem wird nur noch dann eine Quarantäne-Empfehlung ausgesprochen, wenn die Einreise aus einem Land mit hoher Infektionsrate erfolgt. Eine 14-tägige Quarantäne soll künftig nur noch bei Einreisen aus Drittstaaten angeordnet werden können.
    Fluggäste und Schiffspassagiere sind verpflichtet, Identität, Reiseroute und Kontaktdaten weiterzugeben. Die jeweiligen Beförderer müssen diese sammeln und an die zuständigen Behörden übermitteln. Dies erfolgt per Aussteigekarte und dient der Nachverfolgung von Kontaktpersonen.

Ausländische Degree Seeking Studierende können sich mit individuellen Fragen an die folgende Adresse wenden: service@international.uni-mainz.de

Austauschstudierende können sich mit individuellen Fragen an die folgende Adresse wenden: gis@international.uni-mainz.de

Kooperationsstudierende sollten sich mit individuellen Fragen direkt an die KoordinatorInnen ihres Studiengangs wenden.

Auswirkungen auf Studierende der JGU, die im Ausland sind/waren oder einen Auslandsaufenthalt planen

Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Auch Studierende sollten aktuell keine Auslandsaufenthalte antreten - zumal die meisten Hochschulen in den Partnerländern derzeit ohnehin geschlossen sind.

Wenn Sie sich noch im Ausland befinden, ist es Ihre Entscheidung vor Ort, ob Sie zurückkommen oder nicht – bitte wägen Sie sorgfältig ab! Bedenken Sie dabei, dass die Zahl der regulären Reiseverbindungen momentan stark reduziert ist und gleichzeitig die erlassenen Reisebeschränkungen weltweit zunehmen. Neben der Betrachtung der örtlichen Gesundheitssysteme sollte unbedingt die allgemeine Sicherheitslage im Gastland [https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise] in die Entscheidungsfindung einfließen. Bei Fragen sind wir jederzeit über E-Mail erreichbar (Adressen siehe https://www.studium.uni-mainz.de/auslandsaufenthalte/).

Falls Sie sich z.Zt. im Ausland aufhalten und nicht bereits beim Auswärtigen Amt registriert sind, registrieren Sie sich bitte auf der „Elefand-Liste“ (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) [https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action].
Bitte tragen Sie sich aus der Liste aus, wenn Sie bereits wieder in Deutschland sind. Damit kann die Arbeit vieler zuständiger Stellen erheblich erleichtert werden.

Falls Sie erwägen, Ihr Auslandsstudium oder -praktikum abzubrechen oder nicht anzutreten, und wissen möchten, wie sich das auf Ihr Stipendium auswirkt, kontaktieren Sie uns bitte per Mail (Adressen siehe https://www.studium.uni-mainz.de/auslandsaufenthalte/). Niemand ist verpflichtet, den Auslandsaufenthalt anzutreten bzw. fortzusetzen.

Derzeit gehen wir von einer Normalisierung in der 2. Jahreshälfte aus. Sollte ein Auslandsaufenthalt, für den Sie sich beworben und eine Zusage erhalten haben, dennoch nicht möglich sein, so können Sie in Rücksprache mit den zuständigen Auslandsberater*innen entscheiden, ob Sie Ihre Bewerbung zurückziehen oder Ihren Auslandsaufenthalt verschieben möchten. Zunächst aber sollten Sie Ihre Vorbereitungen so fortsetzen, dass Sie im besten Fall pünktlich ausreisen können.

Auf Grund der aktuellen Situation stellt die Abteilung Internationales / Outgoings vorläufig auf digitale Beratung um. Wenn Sie Fragen zu Auslandsaufenthalten haben, schreiben Sie uns bitte eine Mail (bitte nicht an mehrere Adressen schreiben; wir können ggf. die Mails untereinander weiterreichen!). Geben Sie sicherheitshalber auch Ihre Telefonnummer an, falls es Rückfragen unsererseits gibt.

Finanzen

Ein BAföG-Aktualisierungsantrag ist ratsam, sollten sich bei Ihren Eltern aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit finanzielle Veränderungen ergeben haben, so dass sie keinen oder weniger Elternunterhalt leisten können.

Aufgrund der aktuellen Lage entfallen vorerst alle persönlichen Sprechstunden des BAföG-Amtes. Das Servicecenter bleibt für Sie unter folgenden Rufnummern +49 6131 39-22420 und -23129 telefonisch erreichbar. Bitte informieren Sie sich unter www.bafoeg.uni-mainz.de über die Notbetrieb-Telefon-Sprechzeiten sowie die erweiterten telefonischen Sprechstunden der Sachbearbeitung. Gerne können Sie das BAföG-Amt auch per E-Mail an bafoeg@uni-mainz.de kontaktieren!

Das Bundesministerium für Bildungs und Forschung (BMBF) hat in einer Pressemitteilung vom 13.03.2020 bekanntgegeben, dass BAföG-Geförderte keine Nachteile aufgrund der Corona-Krise zu befürchten haben. Entsprechende Regelungen wurden getroffen. Informationen rund ums BAföG während der Corona-Pandemie finden Sie auf den BAföG-Seiten des BMBF.

Aufgrund der aktuellen Lage entfallen vorerst alle persönlichen Sprechstunden des BAföG-Amtes. Das Servicecenter bleibt für Sie unter folgenden Rufnummern +49 6131 39-22420 und -23129 telefonisch erreichbar. Bitte informieren Sie sich unter www.bafoeg.uni-mainz.de über die Notbetrieb-Telefon-Sprechzeiten sowie die erweiterten telefonischen Sprechstunden der Sachbearbeitung. Gerne können Sie das BAföG-Amt auch per E-Mail an bafoeg@uni-mainz.de kontaktieren!

Der AStA der JGU bietet in unverschuldeten finanziellen Notlagen über einen Hilfsfond zinslose Darlehen und Zuschüsse, zum Beispiel für den Semesterbeitrag, Miete und die Krankenkasse.

Auch das Studierendenwerk Mainz kann in finanziellen Notlagen über einen Fond zur Soforthilfe unterstützen. Informationen zu schneller Hilfe und finanzieller Unterstützung in der Corona-Krise finden sich hier. Nehmen Sie am besten per E-Mail Kontakt zum Studierendenwerk auf:

Darlehen in besonderen Härtefällen nach § 27 SGB II

In außergewöhnlichen Härtefällen können ausnahmsweise auch Studierende SGB II-Leistungen beziehen, ohne sich dafür exmatrikulieren zu müssen. Diese Leistungen müssen allerdings zurückgezahlt werden.

Detaillierte Informationen hierzu finden sich auf den Seiten des Deutschen Studentenwerks.

Rückfragen sollten am besten individuell mit dem zuständigen Jobcenter geklärt werden.

Corona-Hilfe des BMBF: Finanzielle Unterstützung für Studierende durch die KfW

Das Bundesbildungsministerium stellt eine Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit. Sie können ab dem 8. Mai bei der KfW ein zinsloses Darlehen beantragen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/KfW-Studienkredit/KfW-Corona-Hilfe-f%C3%BCr-Studierende/

Zahlreiche Nebenjobs sind über die Jobbörse der Arbeitsagentur zu finden. Arbeitssuchende können sich auch an die Arbeitnehmer-Hotline unter +49-800-4 5555 00 oder aktuell auch +49 6131-248 777 wenden. Ein Arbeitsgesuch kann aber auch online erfasst werden.

Viele Branchen suchen gerade während der Corona-Pandemie dringend Aushilfen, u.a. Supermärkte, Lieferdienste oder Logistikzentren des Onlinehandels.

Auch Landwirtschaftsbetriebe haben Studierende aktiv aufgerufen, sich als Erntehelfer*innen zu bewerben. Entsprechende Angebote finden Sie in folgenden Jobbörsen:

www.saisonarbeit-in-deutschland.de

www.daslandhilft.de

www.land-arbeit.com

www.cleverackern.de

www.agrarjobboerse.de

Zentrale Einrichtungen der JGU

Seit Dienstag, 21.04.2020 sind die Bibliotheksbereiche für die Ausleihe von Literatur teilweise geöffnet. Bitten beachten Sie bei Ihrem Aufenthalt vor Ort unbedingt die geltenden Abstands- und Hygenieregeln.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Gebäude auf dem Campus der JGU sind seit dem 24. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.

Seit dem 23.03.2020 sind die Mensen und Cafeterien geschlossen, auch der Mensa-Blitz hat den Betrieb eingestellt.

Ab Montag, 04.05.2020 wird in der Mensa GFG ein großes Sortiment an Snacks und Frühstücksangeboten zum Mitnehmen angeboten. Der Zugang ist ausschließlich über den Notausgang an der Vorderseite möglich.  Weitere Informationen finden Sie hier.

Erreichbarkeit des Studierendenservice

Das Studierenden Service Center ist aktuell für den Publikumsverkehr geschlossen. Ihre Anliegen werden dennoch bearbeitet. Wenden Sie sich telefonisch an die Hotline des Studierendenservice unter +49 6131-39 22122 oder per E-Mail an studsek@uni-mainz.de.

Service für internationale Studierende

Auf Grund der aktuellen Situation stellt die Abteilung Internationales / Outgoings bis mindestens 20.04.2020 auf digitale Beratung um. Wenn Sie Fragen zu Auslandsaufenthalten haben, schreiben Sie uns bitte eine Mail (bitte nicht an mehrere Adressen schreiben; wir können ggf. die Mails untereinander weiterreichen!). Geben Sie sicherheitshalber auch Ihre Telefonnummer an, falls es Rückfragen unsererseits gibt.

Beratungsangebote

Die psychotherapeutische Beratungsstelle bietet eine telefonische Beratung an und hat Tipps für die Zeit mit Corona veröffentlicht.

Aktuell haben Sie außerdem freien Zugang zu Online-Modulen mit hilfreichen Tipps und Übungen zu Themen wie Entspannung fördern, Gedanken verändern und Stress bewältigen.


Das Team der Katholischen Hochschulgemeinde Mainz steht für Gespräche und Beratung in allen Lebensfragen gerne zur Verfügung. Sie sind da für alle, die jemanden zum Reden brauchen. Das Angebot ist offen für alle unabhängig von ihrer nationalen Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung. Sie hören zu und begleiten gerne. Termine für persönliche Gespräche können per E-Mail oder telefonisch vereinbart werden.

Team der KHG


Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter: 0800-111 0 111, 0800-111 0 222 oder auf www.telefonseelsorge.de - auch per Chat oder E-Mail.


Bei häuslicher Gewalt erhalten Sie kostenlose und anonyme telefonische Hilfe unter: 08000-116 016. Oder auf www.hilfetelefon.de - auch per Chat oder E-Mail.

Die Zentrale Studienberatung hat ihren Beratungsservice der Situation angepasst. Sie können uns nun täglich ohne Termin direkt anrufen. Telefon: +49-6131-39 28608 (Mo, Di, Do 9-16 Uhr, Mi + Fr 9-13 Uhr).
Gerne beraten wir Sie auch per per E-Mail (zsb@uni-mainz.de).

Bei fachspezifischen Fragen können Sie sich auch direkt an Ihre Studienfachberatung wenden.

Engagement während der Corona-Pandemie

Corona-Verdacht / Erkrankung

Bei Symptomen wie Fieber, Husten und Atemnot und somit dem Verdacht auf eine Infektion sollten Betroffene sich zunächst telefonisch bei der rheinland-pfälzischen 24-Stunden-Hotline "Fieberambulanz" (hier finden Sie eine Liste der Fieberambulanzen in Rheinland-Pfalz) unter der Nummer 0800 99 00 400 melden. Alternativ können Sie den Patientenservice unter der Nummer 116117 erreichen oder Kontakt über Hausarzt/Hausärztin suchen.

Bei Fragen rund um das CoronavirusTel. 0800 575 81 00. Täglich erreichbar 8 - 18 Uhr, am Wochende 10 - 15 Uhr.

Im Fall einer bekannt gewordenen meldepflichtigen Infektion ist unverzüglich auch das zuständige Gesundheitsamt zu informieren. Das Gesundheitsamt wird dann die weiteren Schritte einleiten.

Zusätzlich sollte eine Information an die Kanzlerin der JGU (corona@uni-mainz.de) gegeben werden, damit hier gegebenenfalls in Absprache mit den zuständigen Behörden weitere erforderliche und geeignete Maßnahmen getroffen werden können.

Zuständig ist jeweils das Gesundheitsamt des Ortes, an dem sich die betreffende Person aufhält. Für Mainz ist das das Gesundheitsamt Mainz-Bingen. Informationen und Kontaktdaten: https://www.mainz-bingen.de/de/Aemter-Abteilungen/Gesundheit/Infektionsschutz.php.