Geschichte und Kultur

Ägyptologie/Altorientalistik

Beim Studium der Ägyptologie/Altorientalistik geht es um weit mehr als die Entdeckung von Mumien, Pyramiden und Stufentempeln, Ausgrabungen von Palästen und Gräbern und das Entziffern von Keilschrift und Hieroglyphen. So werden anhand der schriftlichen und materiellen Hinterlassenschaften u. a. die Geschichte, Religion, Sprache und Wirtschaft dieser frühen Kulturen erforscht.

Archäologie

Archäologie ist Ausgraben – und noch vieles mehr. Die Fächer Vor- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie stellen vor, auf welchen Wegen sich vergangene Kulturen erschließen und verstehen lassen.

Geschichte

„Je mehr man über die Vergangenheit weißt, desto besser ist man auf die Zukunft vorbereitet", soll Theodore Roosevelt gesagt haben. Stimmt das? Wie funktioniert es konkret? Genau hier setzt das Geschichtsstudium in Mainz an: Es beschäftigt sich mit den Leistungen und Errungenschaften der Menschen genauso wie mit ihrem Scheitern und ihren Fehlern durch die Jahrhunderte und Regionen hindurch – von der Antike bis in die Zeitgeschichte, vom Rheintal bis nach Osteuropa und in den Mittelmeerraum.

Kulturanthropologie

Hauptarbeitsfeld der Kulturanthropologie/Volkskunde ist die Analyse kultureller Phänomene und Prozesse innerhalb der eigenen Gesellschaft.  Im kontrastiven Vergleich zwischen „Eigenem“ und „Fremdem“ geht es vor allem darum, kulturelle Ordnungssysteme des Alltags in Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen. Wie Menschen ihr Zusammenleben gestalten, welche Bilder sie von sich und ihrer Umwelt entwerfen, sind zentrale Gegenstände des Faches.

Kunstgeschichte

Von Rembrandt bis Richter, vom Kölner Dom bis zur Hamburger Elbphilharmonie: Das inhaltliche Spektrum des Faches Kunstgeschichte ist groß. In diesem Studiengang lernen Sie die Kunst des Schauens, um Dinge zu entdecken, die man auf den ersten Blick nicht sieht, ebenso wie Methoden des Forschens, um die Geschichten aufzudecken, die in den Werken verborgen liegen.

Philosophie

Im Fach Philosophie geht es um ein Denken, das, in der Besinnung auf sich selbst, dogmatische Festlegungen und Behauptungen zu vermeiden sucht; eine kritische Einstellung gegenüber dem eigenen Vorgehen zeichnet die philosophische Reflexion aus, auch wenn sie in der Geschichte der Philosophie in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftritt. Dem nachzugehen gehört zu den bleibenden Anforderungen des Faches.

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