Kommunikations- und Medienforschung (M.A.)

Schwerpunkt im Master Kommunikation

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Wintersemester

Zulassungsbedingungen:

in jedem Fachsemester universitätsintern zulassungsbeschränkt

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat der JGU

zum Bewerbungsverfahren

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:Unterrichtssprache: Deutsch
Erforderlicher Sprachnachweis: DSH-3 oder TestDaF 4 x TDN 5

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.04. - 15.05.

vorausgehende Bachelor
an der JGU:

Publizistik (B.A.)

Homepage:

Institut für Publizistik

Fachbereich:

Fachbereich 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Die steigende Bedeutung medial vermittelter Kommunikation in allen gesellschaftlichen Bereichen führt zu einem wachsenden Bedarf an Forschung zu ihren Prozessen und Wirkungen, sowohl im Bereich der Hochschulen als auch im privatwirtschaftlichen Sektor. Für Unternehmen, Parteien oder Non-Profit-Organisationen sind Analysen ihrer Medienpräsenz und -resonanz heute unverzichtbar. Gleichermaßen wird Methodenkompetenz nachgefragt, sowohl in der universitären Forschung und Lehre als auch im Sektor der privatwirtschaftlichen Markt-, Meinungs- und Mediaforschung oder für werbungtreibende Unternehmen und Medieninstitutionen. Dem Studiengang liegt die Überzeugung zugrunde, dass auch für bestimmte Bereiche des Journalismus, insbesondere den Wissenschaftsjournalismus, eine methodenzentrierte publizistikwissenschaftliche Ausbildung wünschenswert und nötig ist.

Studienaufbau

Der Studiengang ist in ein methodisches Modul, Forschungsmodule, thematische Module, ein berufspraktisches Modul und ein Prüfungsmodul unterteilt.

Im methodischen Modul vertiefen die Studierenden ihre empirischen Methodenkenntnisse zu qualitativen und quantitativen Verfahren. Auch wissenschaftstheoretische und -ethische Aspekte des Forschens werden vermittelt. Die Studierenden lernen unter anderem, empirische Studien mit Hilfe der verschiedenen Methoden selbstständig durchzuführen und auszuwerten. Auch wird die Kompetenz vermittelt, Qualität und ethische Aspekte von empirischen Studien zu beurteilen.

Die Forschungsmodule ermöglichen es den Studierenden, im Rahmen aktueller Fragen der Kommunikationswissenschaft eigenständige empirische Projekte durchzuführen. Dazu gehören vor allem selbstständig konzipierte Inhaltsanalysen, Befragungen und Experimente sowie weitere (auch qualitative) Erhebungsverfahren. Neben der an Einzelprojekten orientierten Vermittlung von Techniken der Datenauswertung und -aufbereitung erhalten Studierende in diesen Modulen Praxiswissen für die Gestaltung wissenschaftlicher Präsentationen und mündlicher Vorträge.

Die thematischen Module vermitteln vertiefendes theoretisches Wissen in den Bereichen digitale Kommunikation, Kommunikation und Markt, Medien und gesellschaftlicher Wandel und Kommunikatorforschung. Ziel ist der Erwerb der Fähigkeiten, Medien- und Kommunikationssysteme unter gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekten umfassend, kritisch und international vergleichend zu analysieren.

Im berufspraktischen Modul lernen Studierende im Rahmen eines Praktikums im Berufsfeld Markt- und Mediaforschung, Unternehmenskommunikation/PR oder in Medienredaktionen wesentliche Arbeitsgebiete der angewandten Kommunikationswissenschaft kennen und können ihre Kenntnisse der angewandten Kommunikationsforschung vertiefen.

Im Prüfungsmodul fertigen Studierende die Masterarbeit an und absolvieren im Anschluss die mündliche Masterprüfung.

Der Studienverlauf erstreckt sich über vier Semester, beginnend mit dem Wintersemester. Die Modulstruktur ist so gestaltet, dass Studierende in der Regel nach dem zweiten Fachsemester ein Mobilitätsfenster z. B. für Auslandsaufenthalte haben. Wesentliche Lehrformen des Masterstudiengangs sind Übungen, Seminare und Hauptseminare, in denen Studierende erlerntes Wissen vertiefen und praktisch anwenden können. Ein partizipatives Lernen über Gruppenarbeit, Vorträge und Diskussionen ist somit die Regel. Ergänzt werden diese Lehrformen durch Vorlesungen. Zudem vermittelt der Studiengang umfassende Kompetenzen für eine berufliche Tätigkeit in der akademischen und angewandten Kommunikationswissenschaft. Die Lehrveranstaltungen im ersten Semester werden von den Studierenden aller drei Schwerpunkte im Master “Kommunikation” gemeinsam besucht.

Zugangsvoraussetzungen

Grundlage ist der Nachweis eines publizistik- oder kommunikationswissenschaftlichen Bachelorabschlusses oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der dazu keinen wesentlichen Unterschied aufweist.

Insgesamt muss mindestens die Hälfte des gesamten Studienumfanges (min. 90 Leistungspunkte oder ein äquivalenter Umfang) in einem publizistik- oder kommunikationswissenschaftlichen Fach erbracht worden sein. Hiervon müssen mindestens zehn Leistungspunkte im Bereich empirische Nutzungs- und Wirkungsforschung erworben worden sein. Weiterhin müssen darunter mindestens zwölf Leistungspunkte im Bereich empirische Methodenlehre, darunter verpflichtend Statistik, erworben worden sein. Das Institut für Publizistik bietet hierzu keine Vorbereitungskurse an und die Statistik-Kenntnisse können nicht im Laufe des ersten Master-Semesters nachgeholt werden. Die Kenntnisse in (empirischer) Methodenlehre (inkl. Statistik) sowie in empirischer Nutzungs- und Wirkungsforschung sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist nachzuweisen.

Hinweis: Es ist zu beachten, dass die zwölf Leistungspunkte im Bereich empirische Methodenlehre, darunter verpflichtend Statistik, eindeutig aus der Leistungsübersicht bzw. dem Transcript of Records hervorgehen, sodass nachvollziehbar ist, dass diese Kenntnisse erworben wurden. Sollte dies nicht eindeutig aus der Leistungsübersicht hervorgehen, können Bescheinigungen der Dozenten beigelegt werden, auf denen diese die genauen Inhalte der in diesem Bereich belegten Lehrveranstaltungen bzw. Module auflisten.

Im Falle einer Bewerbung noch vor Abschluss des Bachelorstudiengangs müssen von den geforderten fachspezifischen Leistungspunkten mindestens zwei Drittel bis zum Ende der Bewerbungsfrist nachgewiesen werden, davon aber mindestens die geforderte Zahl an Leistungspunkten in (empirischer) Methodenlehre (inkl. Statistik) sowie in empirischer Nutzungs- und Wirkungsforschung.

Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen.

Bei Studienbewerberinnen oder -bewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber“ (DSH) oder entsprechend dem „Test Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) erforderlich. Dabei müssen die Stufen DSH-3 bzw. 4 x TDN 5 nachgewiesen werden.

Auswahlverfahren

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt: Sofern mehr Bewerbungen eingehen als freie Studienplätze vorhanden sind, werden 80% der Studienplätze nach der Note des vorausgehenden Hochschulabschlusses und 20% der Studienplätze nach Wartezeit vergeben (gilt für das 1. Fachsemester). Bitte beachten Sie auch die Hinweise bei einer Bewerbung noch vor Abschluss des Bachelorstudiengangs.

Vorgeschriebene Praktika

Um das Studium praktisch zu vertiefen, ist ein mindestens 12-wöchiges Praktikum zu absolvieren, das auch auf mehrere kürzere Praktika aufgeteilt werden kann.

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen den Studierenden sowohl bei ihrer Berufs- als auch bei ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Auslandsstudium

Das IfP ermutigt und berät Studierende, die den Wunsch haben im Rahmen ihres Studiums ein Auslandssemester einzulegen. Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters, seltener in Form eines ganzen Studienjahres. Der Auslandsaufenthalt kann individuell organisiert werden, z.B. über unsere Erasmus-Partnerhochschulen. Die Studierenden wählen eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und finanzieren den Studienaufenthalt über Stipendien, Auslands-BAföG oder eigenständig. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des IfP zu Auslandsaufenthalten.

Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Information | Beratung | Orientierung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung und Anerkennungen im Fach, wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Absolventen des Masters Kommunikation mit dem Schwerpunkt Kommunikations- und Medienforschung sind vorbereitet auf Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung (angewandte Kommunikationswissenschaft), Markt-, Meinungs- und Sozialforschung, Medien und Journalismus, Wirtschaft und Public Relations sowie Kommunikationsberatung und Öffentlichkeitsarbeit von öffentlichen Institutionen, Parteien, Verbänden und Verwaltung.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de