Translation (M.A.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Abschluss:

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat am FB 06

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Erforderliche Sprachnachweise:
siehe Zugangsvoraussetzungen

Informationen zum Bewerbungsverfahren mit ausländischen Zeugnissen.

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.04. - 01.09.

Sommersemester: 01.10. - 01.03.

vorausgehende Bachelor:

Bachelor beliebiger Fachrichtung, z.B.
Translation (B.A.)

Fachbereich:

Fachbereich 06 - Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Der Masterstudiengang gewährleistet eine über den Bachelorabschluss hinausgehende wissenschaftliche Vertiefung. Im Master Translation werden spezialisierte Kenntnisse und Qualifikationen sowohl im Bereich der Translation(swissenschaft) als auch in den Bereichen Sprach- und Kulturwissenschaft erworben. Darüber hinaus befähigt er zu einem weiterführenden Promotionsstudium. Studierende beschäftigen sich je nach gewähltem Schwerpunkt mit allen Aspekten des Übersetzens (Fachübersetzen, Übersetzungs- und Sprachmanagement, Literatur- und Medienübersetzen) oder Dolmetschens (Konferenzdolmetschen, Fachdolmetschen/Community Interpreting)

Studienaufbau

Studienaufbau

  • Regelstudienzeit: 4 Semester mit 10 Modulen (inkl. Abschlussmodul)
  • mit zwei Arbeitssprachen oder mit einer Arbeitssprache (zusätzlich zur eigenen Grundsprache)

Fächerangebot

Der Master Translation setzt sich aus einem Pflichtbereich (sechs Module) und einem Wahlpflichtbereich (drei Module) zusammen: Der Pflichtbereich besteht dabei aus zwei allgemeinen sprachenübergreifenden Modulen, in denen Querschnittsinhalte der Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft vermittelt werden, sowie den vier Schwerpunktmodulen des gewählten Studienschwerpunkts (s. unten). Anstelle eines Schwerpunkts kann der Master Translation auch mit einem individuellen Profil ohne Schwerpunktsetzung studiert werden. Im Wahlpflichtbereich können drei weitere, frei wählbare Module gewählt werden; auch praktische Erfahrungen wie Auslandsaufenthalte oder Praktika finden hier ihren Platz. Je nach Arbeitssprachen werden neben der Möglichkeit des individuellen Profils die folgenden Studienschwerpunkte angeboten:

  • Fachdolmetschen – Soziales, Medizin und Recht
  • Fachübersetzen, Sprachmanagement und Künstliche Intelligenz
  • Konferenzdolmetschen
  • Übersetzen – Literatur, Medien, Kultur

Sprachen

Alle Sprachen können sowohl als Grundsprache (Mutter- bzw. Trägersprache) als auch als Arbeitssprachen gewählt werden:
  • Arabisch
  • Chinesisch
  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Neugriechisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Spanisch
  • Türkisch

Studiengangsstruktur im M.A. Translation

(Klicken zum Vergrößern)

 

Zugangsvoraussetzungen und Fremdsprachenkenntnisse

Voraussetzung für den Zugang zum Masterstudiengang ist

  1. Nachweis eines Bachelorabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der sich davon nicht wesentlich unterscheidet. Es können auch Leistungen berücksichtigt werden, die nicht im zugrundeliegenden Bachelorstudiengang erbracht wurden. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss.
  2. Für Studierende mit Deutsch als Grundsprache: Aktive und passive Sprachkenntnisse in der Grundsprache sowie in einer oder zwei gewählten Arbeitssprache/n mindestens auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen oder auf einem vergleichbaren Niveau, die zur Lektüre der Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in der oder den gewählten Arbeitssprache/n befähigen. Die Bewerberin oder der Bewerber bestätigt bei der Bewerbung im Online-Bewerbungsportal, dass sie oder er über die erforderlichen Sprachkenntnisse verfügt. Die Vorlage eines Nachweises ist nicht erforderlich.
  3. Für Studierende mit Deutsch als Arbeitssprache 1 oder als einziger Arbeitssprache: Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, aktive und passive Sprachkenntnisse in der Grundsprache sowie in einer oder zwei gewählten Arbeitssprache/n mindestens auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen oder auf einem vergleichbaren Niveau, die zur Lektüre der Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in der oder den gewählten Arbeitssprache/n befähigen. Die Bewerberin oder der Bewerber bestätigt bei der Bewerbung, dass sie oder er über die erforderlichen Sprachkenntnisse verfügt. Für die Arbeitssprache Deutsch ist gemäß § 7a Abs. 1 der Einschreibeordnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Nachweis erforderlich.
    Die Vorlage eines Nachweises für die evtl. gewählte Arbeitssprache 2 ist nicht erforderlich.
  4. Eine Bewerberin oder ein Bewerber wählt eine bis zwei Arbeitssprachen aus dem vorhandenen Sprachenangebot. Eine Arbeitssprache ist eine andere Sprache als die Grundsprache der Bewerberin oder des Bewerbers.

Auslandsstudium

Ein Auslandssemester ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen und ist mit einem Wahlpflichtmodul (12 Leistungspunkte) anrechenbar. Darüber hinausgehende Leistungspunkte können gezielt auf der Ebene einzelner Lehrveranstaltungen angerechnet werden. Austauschbeziehungen bestehen mit mehr als 100 Universitäten weltweit. Allein im Rahmen des Erasmus-Programms kooperiert der Fachbereich mit über 60 Universitäten in 21 europäischen Ländern.

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Praktika

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Der Fachbereich bietet eine fachbereichsinterne Praktikums- und Stellenbörse mit aktuellen Angeboten aus dem In- und Ausland an. Ein fachbezogenes Praktikum kann als ein Wahlpflichtmodul angerechnet werden.

Allgemeine Informationen zu Praktika finden Sie im Portal des Career Service. Dieser unterstützt Sie außerdem bei der Berufsorientierung sowie beim Übergang vom Studium in den Beruf durch sein Beratungs- und Veranstaltungsangebot.

Information | Beratung | Orientierung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung und Anerkennungen im Fach, wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten v.a. in den Bereichen Übersetzen (Fach-, Urkunden- und Literaturübersetzen), Post-Editing (Nachbearbeiten maschineller Übersetzungen), Projektmanagement, Lektorat (als „Senior Translator“), Terminologie (Bearbeiten von Fachwortbeständen), Softwarelokalisierung (Übersetzen und Anpassen von Software an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten unterschiedlicher Zielmärkte), Audiovisuelles Übersetzen (z.B. Filmuntertitelung), Sprach-/Übersetzungstechnologie (Unterstützung von Kunden bei speziellen Datenformaten und bei der Wahl von entsprechenden Softwarelösungen), Technische Redaktion (Erstellung von produktbegleitenden Informationen und technischen Dokumentationen, z.B. Bedienungsanleitungen, Ersatzteilkataloge, Webtexte) oder auch Fachdolmetschen (mehrsprachige Kommunikation in sozialen und medizinischen Einrichtungen).

Informative Broschüren zu den Berufsfeldern im Bereich Übersetzen und Dolmetschen finden sich hier.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de