Wirtschaftspädagogik (M.Sc.)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit:

4 Semester

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester,

Studienbeginn zum Wintersemester wird empfohlen.

Zulassungsbedingungen:

zulassungsfrei

Bewerbung:

über das Studierendensekretariat der JGU

zum Bewerbungsverfahren

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:Unterrichtssprache: Deutsch
Erforderlicher Sprachnachweis: DSH-3

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.04. - 15.05.

Sommersemester: 01.10. - 15.11.

vorausgehende Bachelor:

Wirtschaftspädagogik (B.Sc.)

Homepage:

Studiengang Wirtschaftspädagogik

Fachbereich:

Fachbereich 03 - Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Prüfungsordnung:

Die Prüfungsordnung regelt die Anforderungen, Verfahren und Bewertung der Modulprüfungen und Abschlussmodulprüfungen.

Akkreditierung:

Die Akkreditierung stellt in Rheinland-Pfalz die Voraussetzung zur Einrichtung und Weiterführung von Studiengängen dar.

Gegenstand

Als konsekutiver Studiengang baut der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik auf dem Bachelorstudiengang Wirtschaftspädagogik auf. Im Masterstudiengang werden fachliche Kompetenzen im Bereich der Initiierung, (Weiter-)Entwicklung und Steuerung (wirtschafts-) beruflicher Bildung in unterschiedlichen institutionellen Kontexten (z. B. Schule oder Betrieb) vermittelt. Des Weiteren werden sowohl überfachliche Kompetenzen sowie Forschungskompetenzen im Feld der (empirischen) Berufsbildungsforschung vermittelt. Dies befähigt die Absol­ventinnen und Absolventen zur Übernahme von verantwortungsvollen Fach- und Steuerungsaufgaben in Institutionen der außerschulischen beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie in Forschungsinstitutionen.

Neben der grundständigen universitären fachwissenschaftlichen Ausbildung zeichnet sich der wirtschaftspädagogische Studiengang insbesondere durch gezielte und systematische Vermittlung von analytischen und methodischen Kompetenzen aus, die die Wahrnehmung anspruchsvoller Führungs- und Fachaufgaben im Bereich der beruflichen Bildung und der Personalentwicklung ermöglichen. Der verstärkte Einbezug von Methoden- und Forschungskompetenzen in den Masterstudiengang verleiht den Absolventinnen und Absolventen ein herausragendes, im nationalen und internationalen Wettbewerb sichtbares Qualifikations- und Qualitätsprofil.

Studienaufbau

Der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik ist modular aufgebaut und umfasst 120 Leistungspunkte, die sich auf fünf Bereiche wie folgt verteilen:

  • das Fach Wirtschaftswissenschaften (38 LP)
  • das (allgemeine) Schwerpunktfach (42 LP)
  • Wirtschaftspädagogik (16 LP)
  • Praktikum (8 LP)
  • Masterarbeit (16 LP)

Zugangsvoraussetzungen

  1. Zum Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik kann zugelassen werden, wer
    • a) einen Bachelorabschluss in Wirtschaftspädagogik oder
    • b) einen fachlich gleichwertigen Studienabschluss an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland erlangt hat,
    • c) ein mindestens vierwöchiges Unterrichts- oder Unterweisungspraktikum absolviert hat und
    • d) die wirtschaftspädagogischen Module im vorausgegangenen Studiengang mindestens mit der Durchschnittsnote 3,0 abgeschlossen hat. Über das Vorliegen der Voraussetzungen nach diesem Halbsatz, insbesondere im Fall von Studiengängen, die nicht modularisiert sind, entscheidet in Zweifelsfällen der Prüfungsausschuss.
  2. Bewerberinnen und Bewerber gem. Absatz 1 b) müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist anhand eines positiven Äquivalenzbescheides nachweisen, dass sie über Leistungen aus ihrem vorangegangenen Studiengang verfügen, die den wirtschaftspädagogischen Modulen aus dem Bachelorstudiengang Wirtschaftspädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität äquivalent sind. Die Äquivalenzprüfung erfolgt auf Antrag beim Prüfungsausschuss für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter Einreichung der zur Beurteilung erforderlichen Unterlagen. Der Prüfungsausschuss kann die zuständigen Fachvertreterinnen und Fachvertreter hören. Der Prüfungsausschuss teilt der Bewerberin oder dem Bewerber das Ergebnis der Äquivalenzprüfung schriftlich mit.
  3. Soweit zum Nachweis eines Bachelorabschlusses nach Abs. 2 Satz 1 ein Abschlusszeugnis bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht vorliegt, ist eine Bewerbung auf der Grundlage einer Bescheinigung über bereits erbrachte Prüfungs- und Studienleistungen im Umfang von mindestens 135 Leistungspunkten, die von der zuständigen Stelle der bisherigen Hochschule ausgestellt worden sein muss oder auf der Grundlage einer vorläufigen Anerkennungsurkunde der JGU für ausländische Studienabschlüsse möglich. Sofern für den Studiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung und der Bildungsausländersatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten; das endgültige Ergebnis des Bachelorabschlusses wird in diesem Fall im Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber nach diesem Absatz nehmen mit der Durchschnittsnote aller bis zum Bewerbungsschluss ausgewiesenen abgeschlossenen wirtschaftspädagogischen Module bzw. der äquivalenten Leistungen entsprechend Absatz 2 am Auswahlverfahren teil. Die Durchschnittsnote dieser Module oder der äquivalenten Leistung muss mindestens 3,0 betragen. Wird eine Bewerberin bzw. ein Bewerber aufgrund der in Satz 1 benannten Bescheinigung ausgewählt, so erfolgt die Zulassung unter dem Vorbehalt, dass innerhalb einer im Zulassungsbescheid bestimmten Frist ein Abschlusszeugnis vorgelegt wird, das die Anforderungen gemäß Abs. 1 Buchstabe d) erfüllt . Wird dieser Nachweis nicht fristgerecht erbracht, erlischt die Zulassung.Der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik wird in der Regel im Wintersemester begonnen. Eine Zulassung zum Sommersemester ist grundsätzlich möglich, sofern noch Studienplätze verfügbar sind; es wird jedoch eine Aufnahme des Studiums im Wintersemester empfohlen.
  4. Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist für die Einschreibung der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ erforderlich.

Auswahlverfahren

Der Studiengang ist zulassungsfrei: Sie erhalten einen Studienplatz, wenn Sie sich frist- und formgerecht bewerben und die Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bei einer Bewerbung noch vor Abschluss des Bachelorstudiengangs.

Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Vorgeschriebene Praktika

Im Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik ist ein 6-wöchiges Unterrichts- oder Unterweisungspraktikum zu absolvieren.

Praktika als wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Beruf helfen Ihnen sowohl bei Ihrer Berufs- als auch bei Ihrer Studienplanung. Sie lernen mögliche Berufsfelder kennen, wenden im Studium erworbenes Wissen praktisch an und können während des Praktikums feststellen, ob der Arbeitsalltag Ihren beruflichen Vorstellungen und Interessen überhaupt entspricht. Praktika vermitteln zudem wichtige Zusatzqualifikationen, erste Berufserfahrungen und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Information | Beratung | Orientierung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung und Anerkennungen im Fach, wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Berufsfelder

Mögliche Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Wirtschaftspädagogik liegen in den Bereichen der außerschulischen beruflichen Vorbereitung, Ausbildung, Weiterbildung und Personalentwicklung. Folgende Tätigkeitsschwerpunkte sind möglich:

  • Berufsorientierung und Berufsberatung,
  • betriebliche und überbetriebliche Berufsvorbereitung und -ausbildung,
  • Fort- und Weiterbildung,
  • Personalrekrutierung / Assessment,
  • Personalberatung,
  • Personalmanagement,
  • Bildungscontrolling,
  • Bildungsmanagement
  • Qualitätsmanagement / Qualitäts- und Effizienzsteigerung beruflicher Bildungsarbeit,
  • Bildungsberatung,
  • Entwicklungshilfe,
  • Bildungsverwaltung / Bildungspolitik (Kammern, Verbände, Ministerien).

Neben den genannten Tätigkeitsschwerpunkten kann der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik auch zu Tätigkeiten in der akademischen Lehre sowie zu Tätigkeiten im Bereich der berufs- und wirtschaftspädagogischen sowie fachdidaktischen Forschung befähigen.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de