Planung und Zeitpunkt

Planung

Bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes ist es wichtig, frühzeitig mit dem Sammeln von Informationen anzufangen. Je nach Zielland sollten Sie etwa 1,5 Jahre vor Ihrem geplanten Auslandsstudium beginnen, sich über Studien- und Stipendienmöglichkeiten zu informieren.

Sie haben grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

  1. Teilnahme an einem Austauschprogramm
  2. Selbstorganisierter Aufenthalt an Ihrer Wunschuniversität / in Ihrem Wunschland – dann gibt es trotzdem Stipendienmöglichkeiten

Die Vorteile eines Austauschprogramms sind, dass

Zeitpunkt

Wichtig: Der akademische Kalender (z.B. Semesterbeginn und –ende) im Ausland liegt in den meisten Fällen anders als in Deutschland. Das betrifft sowohl den Aufbau des Studienjahres (Semester, Trimester, Quartale etc.) als auch die Bewerbungstermine und Prüfungszeiten. Bitte berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung!

Auslandsaufenthalt im vierten oder fünften Semester (Bachelor)

In der Regel sollten Sie das Studium an einer deutschen Hochschule beginnen und erst dann ins Ausland gehen, wenn Sie einen groben Überblick über Ihr Fachgebiet gewonnen haben, normalerweise nach dem dritten oder vierten Semester.

Damit Sie erst in Ihrem Studienfach Grundlagenwissen erwerben können und überhaupt absolvierte Kurse und Noten für die Bewerbung vorlegen können, können Sie sich in den meisten Programmen frühestens im 2. Bachelor-Semester bewerben.

Ein späterer Zeitpunkt für den Auslandsaufenthalt empfiehlt sich, wenn Sie im Ausland Material für Ihre Abschlussarbeit sammeln möchten.

Auslandsaufenthalt für die Abschlussarbeit (Bachelor/Master)

Ein späterer Zeitpunkt für den Auslandsaufenthalt empfiehlt sich, wenn Sie im Ausland Material für Ihre Abschlussarbeit sammeln möchten. Hierfür gibt es Förderungsmöglichkeiten durch PROMOS.

Auslandsaufenthalt nach dem Bachelor

Möglich ist auch ein Aufbau- oder Vertiefungsstudium im Ausland nach einem abgeschlossenen Studium im Heimatland. Auch ein Praktikum oder ein Teil des Promotionsstudiums kann im Ausland absolviert werden. In der Regel wird dann vorausgesetzt, dass Sie Ihr Dissertationsprojekt an der Heimatuniversität bereits begonnen haben. Eine bi-nationale Ko-Promotion (co-tutelle de thèse) ist aber auch eine Option - nähere Informationen auch dazu in der Abteilung Internationales.