Rechtswissenschaft (Staatsexamen)

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Abschluss:

Staatsexamen

Internationales Studienangebot:

Integrierte deutsch-französische Studiengänge

Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Mag. iur.)

Regelstudienzeit:

9 Semester (Erste juristische Prüfung)

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Zulassungsbedingungen:

im 1. Fachsemester universitätsintern zulassungsbeschränkt

Bewerbung:

> zum Bewerbungsverfahren (Ablauf und Bewerbungsportal)

Bewerber/innen mit ausländischen Zeugnissen:

Sie benötigen zunächst eine Anerkennung Ihrer ausländischen Zeugnisse.

Nachweis von Deutschkenntnissen. Erforderliche Sprachprüfung: DSH-2

Sofern eine Feststellungsprüfung erforderlich ist, ist folgender Kurs des Studienkollegs für dieses Fach zu absolvieren:

S/G- oder G-Kurs

Bei der Bewerbung einzureichende Unterlagen:

Bei einem Hochschulortwechsel reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

Für die Einschreibung zum 2. oder höheren FS benötigen wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung Ihrer bisherigen Hochschule. Weitere Informationen erhalten Sie beim Studienbüro.

Ab dem 5. Semester erfolgt die Einschreibung nur mit Zwischenprüfung (amtlich beglaubigte Kopie) bzw. einer Bestätigung des Prüfungsamts Jura an der JGU, dass die Zwischenprüfung noch erworben werden kann.

Bewerbungsfrist:

Wintersemester: 01.06. - 15.07.

Sommersemester: 01.12. - 15.01.

Homepage:

Abteilung Rechtswissenschaft

Fachbereich:

Fachbereich 03 - Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Prüfungsordnung:

Nähere Informationen zur Prüfungsordnung finden Sie auf den Seiten des Instituts.

Gegenstand

RechtRechtswissenschaft befasst sich mit dem geltenden Recht in seiner Gesamtheit (Parlamentsgesetze, Verordnungen, völkerrechtliche Verträge etc.). Dabei geht es um dessen Auslegung und Anwendung auf alle Sachverhalte des alltäglichen Lebens (Beziehungen und Probleme von Bürgern, Staat und Organisationen). Gegenstand des rechtswissenschaftlichen Studiums sind die rechtsdogmatischen Fächer (Hauptgebiete des geltenden Rechts: Bürgerliches Recht, Strafrecht, Öffentliches Recht), rechtswissenschaftliche Methoden, philosophische, geschichtliche und gesellschaftliche Grundlagen des Rechts (Grundlagenfächer). Außerdem werden im rechtswissenschaftlichen Studium Schlüsselqualifikationen vermittelt. Die juristische Ausbildung soll den Studierenden der Rechtswissenschaft die Befähigung zum Richteramt vermitteln, die die Voraussetzung für alle reglementierten juristischen Berufe – z.B. Rechtsanwalt, Richter und Staatsanwalt – darstellt.

Studienaufbau

Studium

  • 1.-4., ggf. 5./6. Semester: Anfertigen von mindestens 6 Semesterabschlussklausuren und einer kleinen Hausarbeit gemäß der Zwischenprüfungsordnung
  • Besuch von Vorlesungen, den drei großen Übungen und vorlesungsbegleitenden Arbeitsgemeinschaften, später ggf. auch von Seminaren
  • ab dem 4./5. Semester: Besuch der großen Übungen, zum Scheinerwerb je eine bestandene Klausur und Hausarbeit erforderlich
  • Erwerb von zwei Scheinen aus den Grundlagenbereichen (z. B. Rechtsphilosophie, Rechtsgeschichte, Methodenlehre)
  • Erwerb eines fachspezifischen Fremdsprachenscheins
  • Ziel: Erwerb der Grundlagen der Kerngebiete des Rechts (Bürgerliches Recht, Strafrecht, Öffentliches Recht usw.), selbständiges wissenschaftliches Arbeiten

Schwerpunktbereiche

  • 5./6. bis 8. Semester: Wahl eines Studienschwerpunkts bestehend aus zwei Komponenten (insgesamt 16 SWS), u.a. Medien und Kultur, Wirtschaft und Verwaltung, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Internationales Privatrecht, Internationales Öffentliches Recht, Strafrechtspflege (insgesamt 13 Spezialisierungen möglich)
  • Besuch von Vorlesungen, Übungen und – auf freiwilliger Basis – von Seminaren
  • Außerdem möglich: Schwerpunkte im Französischen Recht sowie im Bereich Common Law/Schottisches Recht (verbunden mit einem einjährigen Studium an ausgewählten Partneruniversitäten)
  • Ziel: Vertiefungsstudium der Fächer eines selbst bestimmten Schwerpunktbereiches

Auslandsstudium

Auslandsaufenthalte sind an über 20 Partnerhochschulen der Universität möglich und können durch Stipendien der EU (SOKRATES) und der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert werden. Ein Auslandsstudium erfolgt in der Regel in Form eines Auslandssemesters oder eines ganzen Studienjahres. Es kann individuell organisiert werden, d.h. der/die Studierende wählt eine Hochschule im Ausland, die den eigenen Bedürfnissen entspricht, und finanziert den Studienaufenthalt selbst oder über Auslands-BAföG. Darüber hinaus gibt es im Rahmen von Bildungsprogrammen mehr oder minder fest organisierte Auslandsstudienaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die in der Regel durch ein Stipendium gefördert werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Auslandsaufenthalten.

Vorgeschriebene Praktika

Praktika in der vorlesungsfreien Zeit ergänzen das Studium und vermitteln, wie Juristinnen und Juristen das Recht in der Praxis anwenden. Insgesamt sind mind. 13 Wochen verpflichtend z.B. vier Wochen bei einem Gericht, vier Wochen bei einer Behörde und fünf Wochen bei einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.

Weitere Informationen rund ums Praktikum sowohl im Inland als auch im Ausland erhalten Sie im Portal des Career Service.

Fremdsprachenkenntnisse

Kenntnisse einer modernen Fremdsprache sind für den Erwerb des fachspezifischen Fremdsprachenscheins erforderlich.

Information | Beratung | Orientierung

Beratung zur Studienwahl, Bewerbung, etc. erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Für fachspezifische Informationen und Beratung zur Studienplanung wenden Sie sich an die Studienfachberatung.

Die Studienbüros sind organisatorische Einheiten innerhalb der Fachbereiche, die für die studienbezogene Verwaltung in den einzelnen Fächern zuständig sind. Sie sind damit Ihre erste Anlaufstellen bei organisatorischen Fragen zur Stundenplangestaltung (Lehrveranstaltungsmanagement) oder zur Anmeldung für Prüfungen in den Bachelor-/Master-Studiengängen (Prüfungsmanagement).

Informationen aus studentischer Sicht vermitteln die Fachschaften.

Schnuppertage

Sie können sich über dieses Fach im Rahmen des Schnuppertagsprogramms der Zentralen Studienberatung informieren.

Die Schnuppertage richten sich an einzelne Studieninteressierte, die überprüfen möchten, ob das entsprechende Studienfach den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie können an einem Vormittag ein Studienfach genau kennen lernen: durch den Besuch typischer Lehrveranstaltungen und durch Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. Jede Schüler/innengruppe wird von einer studentischen Tutorin bzw. einem studentischen Tutor betreut.

Weitere Informationen, Termine und Online-Anmeldeformulare finden Sie hier.

Berufsfelder

Alle Bereiche des Rechtswesens, der Wirtschaft und der Öffentlichen Verwaltung (Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Notare, Syndizi), Rechts- und Wirtschaftsberatungen sowie bei Verbänden.

Datenbank mit aktuellen Informationen zu Tätigkeitsfeldern: www.berufenet.arbeitsagentur.de