Studienbewerbervisum

Studieninteressenten, die sich über die Möglichkeiten eines Studiums in der Bundesrepublik Deutschland informieren wollen, können ein Studienbewerbervisum beantragen.

Die deutsche Auslandsvertretung prüft dann, ob der / die Studienbewerber/in im Besitz eines anerkannten Sekundarabschlusses, eines anerkannten und ausreichend gültigen Passes oder Passersatzes ist und ob monatlich ausreichende finanzielle Mittel, die sich am BAföG-Höchstsatz (zurzeit ca. 700,- EURO) (Finanzierungsnachweis) orientieren, zur Verfügung stehen. Auch in diesem Fall wird bei der zuständigen deutschen Ausländerbehörde die Zustimmung zur Erteilung des Sichtvermerks angefordert. Auch hier gilt die Zustimmung als erteilt, wenn nicht innerhalb von 3 Wochen und 2 Arbeitstagen widersprochen wird.

Der Sichtvermerk wird mit einer Gültigkeitsdauer von 3 Monaten erteilt. Kommt es innerhalb dieses Zeitraumes nicht zu einer Zulassung oder wird keine Bescheinigung über einen studienvorbereitenden Deutschkurs in der Bundesrepublik vorgelegt, kann die Aufenthaltsgenehmigung zunächst kurzfristig verlängert werden.

Nach Vorlage der Zulassung erhält der / die Antragsteller/in für die Dauer des Studiums jeweils eine befristete Aufenthaltsgenehmigung. Eine Wiederausreise zwischen Studienorientierung, Sprachkurs und Studienaufnahme ist nicht erforderlich.

Das Risiko, dass eine Hochschulzulassung in der Bundesrepublik Deutschland nicht erreicht werden kann und dass der / die Studienbewerber/in zurückreisen muss, trägt der / die Studienbewerber/in selbst!

Wenn Sie bereits bei der Universität Mainz einen Antrag auf Zulassung gestellt und die Bewerberbestätigung erhalten haben, kann die Bewerberbestätigung bei der Beantragung des Studienbewerbervisums hilfreich sein. Legen Sie die Bewerberbestätigung zusammen mit einer Kopie der Anerkennungsurkunde der JGU bei den deutschen Auslandsvertretungen vor und unterstreichen Sie damit die Ernsthaftigkeit Ihres Studieninteresses an einem Studium an der JGU.