- Interesse an gesundheitspolitischen Fragestellungen
- Interesse an statistischen Methoden
- Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten in interdisziplinären Teams
Nachweis eines Bachelorabschlusses mit den Grad eines „Bachelor of Science“ im Bereich: Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Sozialwissenschaften und Gesundheitswissenschaften mindestens mit der Note 3,0 oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule, der sich nicht wesentlich davon unterscheidet.
Nachweise über erforderliche Sprachkenntnisse in Englisch, nachgewiesen durch eine mindestens mit der Note „ausreichend“ oder 5 Punkten abgeschlossene fünfjährige Schulausbildung oder eines Nachweises der Englischkenntnisse auf Niveau B2 durch einen der folgenden Nachweise:
- Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung an einer englischsprachigen Einrichtung oder
- Studienabschluss in einem englischsprachigen Studiengang oder
- First Certificate in English (University of Cambridge ESOL Examinations) oder höheres Niveau (Advanced (CAE) oder Proficiency (CPE)) oder
- IELTS (International English Language Testing System), mindestens Punktzahl 5,5 oder
- TOEFL (Test of English as a Foreign Language), 213 (computer-based test, CBT), 79 (internet-based test, IBT), 550 (paper-based test, PBT) oder
- TELC (The European Language Certificates) B 2.
Das Testdatum darf zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses höchstens drei Jahre zurückliegen.
In einem Auswahlgespräch von in der Regel 20 Minuten, mindestens 15 Minuten, wird festgestellt, ob die Bewerber*innen über eine hinreichende Motivation für das Studium verfügen sowie ihre Identifikation mit dem ausgewählten Studiengang sowie dem angestrebten Beruf erhoben. Hierfür werden auch das Gesprächsverhalten der Bewerber*innen sowie die Kompetenz im Umgang mit offenen Fragestellungen und Problemen herangezogen. Zusätzlich soll das Gespräch Aufschluss über gegebenenfalls vorhandene Fehlvorstellungen hinsichtlich der Anforderungen des Studiums geben.
Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).
Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.
Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.
Gut zu wissen: Der Masterstudiengang Epidemiologie (M.Sc.) kann auch berufsbegleitend studiert werden. Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI).
Studienverlauf
Zunächst besuchen Sie drei Basismodule zu folgenden Themen:
- Introduction to Epidemiology, Biostatistics and Skills
- Epidemiological Study Designs and Statistical Methods
- Planning, Conducting and Analysing Epidemiological Studies
Im Anschluss daran (ab dem 2. Semester) wählen Sie sechs Themen zur Vertiefung und persönlichen Schwerpunktsetzung aus folgenden Bereichen:
- Epidemiology of Infectious Diseases
- The Public Health Service: Aims, Tasks, Challenges
- Genetic Epidemiology
- Social Epidemiology
- Radiation Epidemiology
- Health Care Research
- Advanced Epidemiological Principles and Concepts
- Diagnostic and Prognostic Studies
- Therapy Studies and Evidence-Based Medicine
- Pharmacoepidemiology and Analysis of Secondary Data
- Epidemiology of Chronic Diseases
- Registry-based Research (focus on cancer registries)
Darüber hinaus können Sie im dritten Semester im Ergänzungsbereich Lehrveranstaltungen aus anderen kooperierenden Fachbereichen individuell wählen, im Umfang von 15 CP.
Auslandsaufenthalte
Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.
Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.
Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.
Praktika
Im Rahmen des Studiums absolvieren Sie ein Pflichtpraktikum.
Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.
Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.
Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.
Es gibt diverse potenzielle Arbeitgeber*innen, die für Sie als Absolvent*in interessant sein könnten:
- Epidemiologische Institute an gesundheitswissenschaftlichen oder an medizinischen Fachbereichen von Universitäten,
- Forschungsinstitute und Gesellschaften (Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsches Diabetes Zentrum, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Max-Rubner-Institut),
- Landeskrebsregister und andere Register,
- Bundesministerium für Gesundheit und entsprechende Landesministerien, Behörden (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Robert-Koch-Institut, Bundesamt für Strahlenschutz) und andere Ministerien,
- Gesundheitsämter,
- Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Bundesärztekammer, Krankenkassen,
- Pharmazeutische Industrie,
- Berufsgenossenschaften,
- Internationale Organisationen (z.B. WHO oder Europäische Union).
Als Epidemiolog*in sind Sie bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Es ist davon auszugehen, dass Expert*innen auf diesem Gebiet in Zukunft noch gefragter sein werden, als sie es bereits sind.
Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!
Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.
Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.
Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.
Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!
Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.
Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?
Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:
Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.
Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:
- Aufbau und Inhalt des Studiums
- Studienplanung
- Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
- Prüfungsverfahren