• Neugier auf den wissenschaftlichen Umgang mit Geschichte
  • Analytisches Denken und Argumentieren
  • Verständnis für und das Interesse am Umgang mit Sprache sind unerlässlich
  • Fähigkeit und Bereitschaft, auch komplexe Texte genau zu lesen und zu analysieren
  • Freude am Formulieren von Texten und an sprachlicher Exaktheit

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit geschichtswissenschaftlichen Anteilen von mindestens 55 Leistungspunkten, in dem die drei großen Epochen der europäischen Geschichte (Alte Geschichte, Mittelalter, Neuzeit) studiert wurden. Fehlende Kenntnisse in einer der drei Epochen müssen in der Regel innerhalb eines Semesters nachgeholt werden.

Eine weitere Voraussetzung für die Zulassung ist der Nachweis französischer Sprachkenntnisse; dieser wird erbracht

  • durch eine mindestens mit der Note „ausreichend“ oder 5 Punkten abgeschlossene fünfjährige Schulausbildung oder
  • durch Nachweise für Französisch Niveau B2 oder
  • durch Vorlage einer Hochschulreife, die an einer französischsprachigen Schule abgelegt wurde oder
  • durch Vorlage eines Abi-Bac (gleichzeitiger Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife [Abitur] und des französischen Baccalauréat [Bac]).

Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).

Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.

Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.

Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs finden Sie hier.

Studienverlauf

Bei der Einschreibung wählen Sie Ihren epochalen Schwerpunkt. Zur Auswahl stehen Alte Geschichte / Histoire ancienne, Mittelalterliche Geschichte / Histoire médiévale sowie Neuere und Neueste Geschichte / Histoire moderne et contemporaine. Je nach Entscheidung gestaltet sich Ihr Studium unterschiedlich.

Schwerpunkt Neuere und Neueste Geschichte / Histoire moderne et contemporaine

1. Semester in Mainz

  • Vorlesung und Übung zu Kultur und Kulturbegegnung
  • Sprachkurs oder Tutorium
  • Vorlesung und Seminare zum epochalen Schwerpunkt Neuzeit
  • Pflichtpraktikum

2. Semester in Mainz

  • Vorlesung, Seminare und Übungen zum epochalen Schwerpunkt Neuzeit
  • Hausarbeit im Rahmen des Abschlussmoduls

3. Semester in Dijon

  • Médiations interculturelles
  • Séminaire de spécialité
  • Histoire et méthodologie des sciences sociales
  • Mémoire
  • Accompagnement du travail de recherche
  • Spezialisierungskurs

4. Semester in Dijon

  • Médiations interculturelles
  • Lektürepensum
  • Mémoire
  • Accompagnement du travail de recherche
  • Spezialisierungskurs

Schwerpunkte Alte Geschichte / Histoire ancienne, oder Mittelalterliche Geschichte / Histoire médiévale

1. und 2. Semester in Mainz sind identisch zum Schwerpunkt Neuere und Neueste Geschichte mit dem jeweiligen epochalen Schwerpunkt.

3. Semester Dijon

  • Introduction à la communication interculturelle
  • Séminaire disciplinaire
  • Séminaire général
  • Histoire et méthode des Sciences Humaines et Sociales
  • Mémoire et encadrement de la recherche
  • Spezialisierungskurs

4. Semester in Dijon

  • Intercultural Communication Theory
  • Séminaire disciplinaire
  • Séminaire général
  • Histoire et méthode des Sciences Humaines et Sociales
  • Mémoire et encadrement de la recherche
  • Spezialisierungskurs

Auslandsaufenthalte

Nachdem Sie in den ersten beiden Semestern in Mainz studierten haben, verbringen Sie die darauffolgenden zwei Semester (3.-4. Semester) an der Université Bourgogne Europe (UBE) in Dijon. Sie tauchen in die Kultur und Sprache Frankreichs ein und lernen, in Französisch zu denken. Dank unterschiedlicher Förderprogramme, wie beispielsweise Erasmus+ und Mobilitätsstipendien der Deutsch-Französischen Hochschule, ist auch eine finanzielle Unterstützung während Ihres Auslandsstudiums möglich.

Praktika

Es wird empfohlen, das verpflichtende Praktikum im Rahmen des Spezialisierungsmoduls bereits im ersten oder zweiten Semester zu absolvieren.

Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.

Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.

Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.

Einerseits gibt es klassische Berufsfelder für Historiker*innen:

  • Archiv
  • Museum
  • Wissenschaft
  • Verlagswesen
  • Journalismus
  • Medien
  • Stiftungswesen

Doch die Absolvent*innen sind längst nicht nur in diesen Bereichen tätig. Historiker*innen sammeln und strukturieren Informationen, hinterfragen deren Ursprung und Genese und ordnen auch kleinste Sachverhalte in übergeordnete Kontexte ein. Daher bereitet das Geschichtsstudium Sie ideal für viele Berufe vor:

  • Politik
  • Öffentliche Verwaltung
  • Personalwesen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Marketing
  • Unternehmensberatung
  • Vertrieb

Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!

Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.

Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.

Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.

Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!

Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.

Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?

Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:

Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.

Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:

  • Aufbau und Inhalt des Studiums
  • Studienplanung
  • Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
  • Prüfungsverfahren

bis auf weiteres beurlaubt.

Das Dijonbüro verwaltet, organisiert und koordiniert die binationalen integrierten Studiengänge Mainz-Dijon und die trinationalen Programme mit Bologna (Italien) und Sherbrooke (Kanada).

Die Mitarbeiter*innen des Dijonbüros beraten Studieninteressierte und betreuen Studierende bei nicht prüfungsordnungsbezogenen Anliegen von der Einschreibung bis zum Abschluss und darüber hinaus

Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf!