- Spaß am Lesen komplexer Texte und an der Beschäftigung mit abstrakten Gedankengängen.
- Interesse daran, an Diskussionen teilzunehmen und komplexe Sachverhalte in mündlicher sowie schriftlicher Form zu diskutieren.
- Grundlegendes Verständnis für Argumentationsstrukturen in Schrift und Wort sowie die Fähigkeit, strukturiert zu arbeiten.
- Gutes Gespür für die deutsche Sprache einerseits in Ausdruck und Schrift und andererseits im Leseverständnis des Deutschen vergangener Sprachepochen.
- Gute Englischkenntnisse, um wissenschaftliche Fachliteratur bearbeiten zu können.
- Kenntnisse in einer zweiten modernen Fremdsprache sowie des Altgriechischen oder Latein sind hilfreich.
Nachweis eines Bachelorabschlusses mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern an einer Hochschule mit einem philosophisch-ethischen Anteil von mindestens 60 Leistungspunkten (LP) oder eines gleichwertigen Studienabschlusses mit gleichwertigem Umfang der fachbezogenen Studien- und Prüfungsleistungen.
Schwerpunkte „Philosophie der Antike“ und „Philosophie des Mittelalters“: Studierende müssen bei der Wahl eines Schwerpunktes in „Philosophie der Antike“ oder „Philosophie des Mittelalters“ in der Master-Abschlussprüfung Grundkenntnisse in Altgriechisch oder ausreichend Sprachkenntnisse in Latein nachweisen.
Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).
Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.
Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.
Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs finden Sie hier.
Studienverlauf
Das Studium teilt sich grundsätzlich in zwei Teilbereiche:
- Geschichte der Philosophie
- Systematische Philosophie
Im ersten und zweiten Semester absolvieren Sie Basis- und Aufbaumodule in beiden Teilbereichen. Bei der Schwerpunktsetzung können Sie ab dem ersten Semester aus folgenden Gebieten der Philosophie wählen:
- Antike
- Mittelalter
- Neuzeit
- Theoretische Philosophie
- Wissenschaftsphilosophie
- Praktische Philosophie
Diese inhaltliche Spezialisierung auf bestimmte Gebiete der Philosophie ist aber kein Muss – der Masterstudiengang eröffnet aber auch die Möglichkeit, das Fach in seiner ganzen Breite weiter zu studieren.
Zum Abschluss Ihres Studiums absolvieren Sie im vierten Semester ein Forschungsmodul und schreiben ihre Mastarbeit, mit der Sie ebenfalls einen individuellen inhaltlichen Schwerpunkt setzen können.
Auslandsaufenthalte
Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.
Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.
Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.
Praktika
Im Rahmen des Masterstudiengangs müssen Sie ein vertiefendes Praktikum absolvieren.
Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.
Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.
Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.
Durch die praxisorientierte und zugleich internationale Ausrichtung der Mainzer Philosophie erwerben Sie spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten, die Ihnen eine Laufbahn sowohl in wissenschaftlichen als auch in nicht-wissenschaftlichen Berufsfeldern ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise:
- Sprachkompetenzen
- Analysekompetenzen
- Interpretationskompetenzen
- Präsentationskompetenzen
- Handlungskompetenzen
- Leitungskompetenzen
- Fremdsprachenkompetenzen
Der Abschluss bescheinigt Ihnen historische sowie systematische Kenntnisse des Faches Philosophie sowie die notwendige methodische, performative und interdisziplinäre Kompetenz von Fachphilosoph*innen.
Mögliche Berufsfelder:
- Wissenschaft (z.B. Universität, Fachhochschule, Forschungseinrichtungen, Projektarbeiten)
- Soziales (Bildungseinrichtungen, Verbände und Vereine)
- Öffentlicher Dienst und Verwaltungen (z.B. Fachreferentin, Öffentlichkeitsarbeit)
- Werbung, Medien und Publizistik
- Bildung und Kultur (z.B. Theater, Museen, private und öffentliche Bildungseinrichtungen, Erwachsenenbildung, Bibliotheken, Archive, Dokumentationen)
- Wirtschaft (z.B. Unternehmensberatung, Consulting, Marketing, Personalwesen, Betriebliche Weiterbildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!
Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.
Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.
Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.
Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!
Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.
Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?
Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:
Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.
Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:
- Aufbau und Inhalt des Studiums
- Studienplanung
- Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
- Prüfungsverfahren
Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.
Nehmen Sie gerne Kontakt auf!