• Wie lassen sich Fake News mit Methoden aus der Informatik erkennen und von seriösen Nachrichten unterscheiden?
  • Wie können gegebene Aufgaben möglichst effizient mit Computern gelöst oder approximiert werden?
  • Wie können Informationen sicher übertragen und gespeichert werden, sodass diese unverfälscht bestehen und der Zugriff nur durch berechtigte Personen möglich ist?
  • Wie lassen sich aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung, wie etwa Assistenzsysteme, gezielt im eigenen Unterricht einsetzen?

Das Studium eignet sich für alle, die Spaß an kniffligen Fragestellungen haben und die Zukunft mitgestalten möchten. Dabei ist sowohl Selbstständigkeit als auch Fähigkeit zur Teamarbeit notwendig.

Für eine Lehrtätigkeit ist die (deutsche) Sprache ein wesentliches Werkzeug. Daher sollten Sie Freude daran haben, präzise und verständlich zu formulieren. Ihr Ziel ist es, anderen beim Erwerb von Kompetenzen zu helfen – eine Bereitschaft dazu sollte vorhanden sein. Die Sicherheit, vor einer Gruppe zu sprechen und diese anzuleiten, entwickeln die meisten Studierenden während des Studiums. Das gelingt durch Übung und Erfahrung, die Sie im Laufe der Zeit sammeln werden.

Als angehende Lehrperson ist außerdem die Freude am Unterrichten eine sehr wichtige Eigenschaft.

Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien ist der Nachweis eines lehramtsbezogenen Bachelorabschlusses mit dem Schwerpunkt Lehramt an Gymnasien in denselben Fächern an einer Universität in Rheinland-Pfalz oder eines gleichwertigen Studienabschlusses.

Wichtige Information für alle, die keinen Bachelor of Education (für das gymnasiale Lehramt) in Rheinland-Pfalz abgeschlossen haben

Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).

In begründeten Fällen können auch andere Abschlüsse für den Zugang zum Masterstudiengang anerkannt werden. Die Anerkennung kann an Bedingungen der besonderen Ausgestaltung des Masterstudiengangs gebunden werden. Bei fehlenden Schulpraktika können in begründeten Fällen auch andere nachgewiesene Leistungen als gleichwertig anerkannt werden.

Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.

Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.

Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs finden Sie hier.

Studienverlauf

Aufbauend auf den Inhalten des Bachelors of Education erweitern Sie im Masterstudium gezielt Ihre Kenntnisse in Fachdidaktik und Software-Engineering. Zudem erwerben Sie fundiertes Wissen im Bereich sicherer und vernetzter Systeme. Im Wahlpflichtbereich haben Sie die Möglichkeit, Ihr Studium individuell zu gestalten und bis zu zwei Module aus einer Vielzahl spannender Themengebiete zu wählen, darunter:

  • Betriebssysteme und Systemsoftware
  • Nicht-Standarddatenbanken
  • Eingebettete Systeme
  • Data Mining und Machine Learning
  • Künstliche Intelligenz
  • Big Data
  • Simulation
  • Computergrafik und Computer Vision
  • Multimedia und Mensch-Maschine-Schnittstellen
  • Theoretische Informatik

Auslandsaufenthalte

Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.

Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.

Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.

Unsere Empfehlung: Da Sie in der Regel in zwei Fachwissenschaften und Pädagogik studieren, ist dies immer Gegenstand individueller Beratung. Da Sprache ein sehr wichtiges Werkzeug darstellt, empfehlen wir „deutschsprachige“ Auslandssemester, zum Beispiel an den informatischen Partnerinstituten an der ETH Zürich oder TU Wien.

Praktika

Im Master of Education absolvieren Sie innerhalb der vorlesungsfreien Zeit (März – April bzw. August – Oktober) ein 15-tägiges Praktikum an einem Gymnasium. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Unterricht in der gymnasialen Oberstufe. Diese praktischen Erfahrungen ergänzen Ihre theoretische Ausbildung, helfen Ihnen dabei, ihre pädagogische Arbeit mit Schüler*innen zu verfeinern, und dienen der Orientierung für Ihren weiteren Werdegang.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des „Zentrums für Lehrerbildung“ (ZfL) sowie auf den Seiten des Landes Rheinland-Pfalz zu Schulpraktika.

Wer sich für zusätzliche, freiwillige Praktika ‒ auch in anderen Berufsfeldern ‒ interessiert, findet weitere Informationen auf den Seiten des Career Service der JGU.

Mit dem Master of Education in Informatik können Sie ins Referendariat für das Lehramt Informatik an Gymnasien starten. Zusammen mit den Bildungswissenschaften, die Sie parallel studieren, sind Sie bestens auf Ihren Beruf als Lehrer*in vorbereitet. Informatiker*innen werden jedoch in nahezu allen Branchen zunehmend benötigt. Mit dem Master Education in Informatik sind Sie dementsprechend auch in Wirtschaftsunternehmen und nichtschulischen Einrichtungen hochwillkommen! Typische Berufsfelder sind hier:

  • Consulting
  • Support
  • Öffentlicher Dienst
  • Universität und Wissenschaft
  • Automobilbranche
  • Luft- und Raumfahrt
  • Banken und Versicherungen
  • Logistikbranche
  • Energiewirtschaft
  • Chemische und pharmazeutische Industrie

So werden Ihre Kompetenzen zum Beispiel für die Beratung und Schulung sehr geschätzt.

Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!

Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.

Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.

Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.

Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!

Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.

Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?

Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:

Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.

Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:

  • Aufbau und Inhalt des Studiums
  • Studienplanung
  • Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
  • Prüfungsverfahren

An das Hochschulprüfungsamt für das Lehramt (HPL) können Sie sich mit Fragen zu fächerübergreifenden Studien- und Prüfungsangelegenheiten sowie für das Ausstellen von Zeugnissen wenden.

Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf!