Interesse …

  • an anderen Lebensweisen und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel,
  • am Reisen und am Erwerb von Sprachkenntnissen,
  • am Umgang mit Menschen.

Außerdem:

  • Eine kritische Grundhaltung und dabei Offenheit für neue Perspektiven.
  • Grundkenntnisse zu konzeptionellen Debatten in den Kultur- und Sozialwissenschaften durch das Bachelorstudium.
  • Grundkenntnisse in empirischen, ethnologischen Forschungsmethoden.
  • Interesse an aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen.

Eine Studienfachberatung ist vor Beginn des Studiums und eine zweite nach dem Ende des ersten Studienjahres dringend empfohlen.

Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Ethnologie oder in einer vergleichbaren Kultur-, Sozial- oder Regionalwissenschaft an einer Hochschule.

Nachweis über erfolgreich absolvierte Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 40 Leistungspunkten aus dem Bereich Ethnologie. Wenn diese Nachweise im Umfang von bis zu 12 Leistungspunkten nicht vorliegen, kann eine Einschreibung unter der Bedingung erfolgen, dass die erforderlichen Nachweise bis zum Ablauf des ersten Studienjahres nachträglich erworben werden.

Wenn Ihnen das Zeugnis über den Bachelorabschluss zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, Sie aber im Bachelorstudium mindestens 135 Leistungspunkte erworben haben, bewerben Sie sich fristgemäß mit einer Bescheinigung über sämtliche bislang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen einschließlich der dadurch bislang erreichten Durchschnittsnote; diese Bescheinigung muss von der zuständigen Hochschule ausgestellt worden sein (beglaubigte Kopie).

Wer die Hochschulzugangsberechtigung weder an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben hat, muss ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Diese müssen dem Niveau DSH-2 der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)“ entsprechen und bis zur Einschreibung an der JGU nachgewiesen werden.

Wichtig zu wissen: Rechtsverbindliche Grundlage und damit maßgeblich für die Auswahl, Zulassung und Einschreibung ist der in § 2 und ggf. im Anhang der jeweils gültigen Prüfungsordnung formulierte Wortlaut der Zugangsvoraussetzungen.

Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs finden Sie hier.

Studienverlauf

1.-2. Semester:

  • Aktuelle Themen und Debatten der Ethnologie des Globalen
  • Allgemeine Kultur- und Gesellschaftstheorien

Beispiele für Seminare:

  • „Anthropology of the Deplorables“? Ethnologie des Konservatismus und rechter Lebenswelten in den USA
  • Kulturpolitik und „Postkolonialität“ in Afrika
  • Posthumanistische Anthropologie
  • Violence, Gender, Witnessing

2.-4. Semester:

Eigenes Projekt im angeleiteten Forschungskolloquium

  • Forschungsmethoden und Forschungsdesign
  • Forschungspraktikum
  • Auswertung, Umgang mit Forschungsdaten
  • Masterarbeit

Das Herz des Studiengangs bildet das Projektstudium, in dem Sie unter intensiver Anleitung ein eigenes Forschungsprojekt entwickeln, durchführen und nachbereiten. Sowohl das Forschungsthema als auch die Forschungsregion können dabei frei gewählt werden: Forschungen vor der eigenen Haustür sind dabei genauso möglich wie Forschungen im Ausland.

3.-4. Semester:

  • Einblick in Wissenschaft als Praxisfeld
  • Interdisziplinäre Perspektiven

Auslandsaufenthalte

Ein halbes oder ganzes Jahr lang im Ausland leben? Eine andere Sprache und Kultur kennenlernen? Eine andere Sichtweise auf das eigene Fach erhalten? Ein Auslandsaufenthalt bietet die perfekte Gelegenheit dazu und ist in jedem Studiengang möglich – entweder selbstorganisiert und individuell oder mit einem der beliebten Austauschprogramme. Verschiedene Kooperationen mit ausländischen Hochschulen machen es möglich.

Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten zum Auslandsstudium. Eine Übersicht über Kooperationshochschulen Ihres Faches finden Sie auf unserer Plattform zu Austauschmöglichkeiten.

Dieses Studienfach sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor; die Möglichkeit dazu haben Sie natürlich trotzdem.

Die Fachkoordination unterstützt und berät Sie gerne zu Stipendienmöglichkeiten für das Auslandsstudium.

Praktika

Ein Bestandteil Ihres Studiums ist „Wissenschaft als Praxisfeld“. Hier lernen Sie Aspekte des wissenschaftlichen Alltags in den Feldern Lehre, Organisation wissenschaftlichen Austauschs und Interaktion mit außeruniversitären Praxisfeldern kennen. Dies kann unterschiedliche Lehrformen annehmen wie beispielsweise Leitung eines Tutoriums, Lehrassistenz, Organisation eines Tages der Berufspraxis, Mithilfe bei der Organisation einer Tagung, Besuch einer Sommerschule oder ein Museumspraktikum.

Auch freiwillige Praktika bieten eine gute Möglichkeit, ein Berufsfeld intensiv kennen zu lernen.

Im Praktikum erleben Sie, ob der berufliche Alltag zu Ihren Vorstellungen und Interessen passt. Sie können sich für ein Berufsfeld qualifizieren und wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen für Ihren späteren Berufseinstieg erwerben. So gestalten Sie Ihren Berufsweg, aber auch Ihren weiteren Studienverlauf – insbesondere durch die Wahl von Schwerpunkten, die zu Ihren praktischen Erfahrungen passen.

Weitere Informationen sowie passende Praktikumsstellen finden Sie auf den Seiten des Career Service.

Im Rahmen des Studiums erlangen Sie zahlreiche Kompetenzen, die in der international und interkulturell vernetzten Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts von großer Bedeutung sind. Hierzu gehören u.a.

Kompetenz zum selbstständigen Arbeiten und Forschen: Kenntnis empirischer Forschungsmethoden, Datenerhebung und -Auswertung, Recherche, Schreibkompetenz und (multi-mediale) Vermittlung von Forschungsergebnissen.

Kompetenzen im Projektmanagement: Entwicklung, Organisation und Durchführung von Projekten

Kommunikative Kompetenzen: Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Vermittlung, Wissens- und Wissenschaftskommunikation

Diese Kompetenzen eröffnen Ihnen viele Berufsfelder wie zum Beispiel

  • Politik und Soziales (z. B. Ministerien, Parteien, Stiftungen, Bildungseinrichtungen, Verbände und Vereine)
  • Internationale Organisationen, NGOs, Wirtschaftsorganisationen
  • Wissenschaft und Wissenschaftsverwaltung (Forschung und Lehre, z. B. Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Projekte)
  • Öffentlicher Dienst und Verwaltungen (z. B. als Fachreferent*in)
  • Bereich der internationalen Mobilität und Migration (z.B. Verwaltungs- und Aufnahmeeinrichtungen, Botschaften)
  • Bildungsbereich (Aus- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung und -beratung)
  • Kulturmanagement, kuratorische Arbeit (z. B. Theater, Museen, Bibliotheken, Archive, Dokumentationszentren)
  • Medien, Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaftskommunikation (Redaktion, Lektorat usw.)
  • Freizeit-, Tourismus-, Eventmanagement
  • Wirtschaft (z. B. Consulting, Betriebliche Weiterbildung)

Durch die intensive, oft praxisnahe Feldforschung während des eigenen Projektes ergeben sich außerdem individuelle Berufsfelder aus den Forschungsschwerpunkten und -kontakten. Das können Beratungs- oder Vermittlungstätigkeiten im Bereich Bildung, Sport oder Politik, aber auch bei Wirtschaft und Handwerk sein, oder Berufe im Bereich Kommunikation und Coaching.

Sie wissen noch nicht, wie es nach dem Abschluss für Sie weitergehen soll? Keine Sorge!

Ein Universitätsstudium stellt in der Regel keine Ausbildung für einen einzelnen Beruf dar, sondern qualifiziert Sie für viele verschiedene Berufsfelder – z.B. in der Wissenschaft, in einem typischen Beruf Ihres Studienfaches oder in einem der vielen weiteren akademischen Tätigkeitsbereiche.

Deshalb gehört auch die berufliche Orientierung zu den Aufgaben Ihres Studiums. Hierbei spielen berufspraktische Erfahrungen eine wichtige Rolle, die Sie z.B. durch Praktika, Werkstudierendenstellen, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten erlangen können.

Der Career Service der JGU steht Ihnen während des gesamten Prozesses mit Informationen, Beratung, Workshops und zahlreichen Events zur Seite – von der beruflichen Orientierung über die Arbeit an Ihrem Profil und Ihren Skills bis hin zur Suche nach dem Traumjob und der erfolgreichen Bewerbung.

Den Wunschstudiengang gefunden?
Ihr Traumstudium ist nur eine Onlinebewerbung entfernt!

Wir zeigen, wie Sie sich auf einen Studienplatz an der JGU bewerben und was es dabei zu Voraussetzungen, Zulassungen und Bewerbungsfristen zu beachten gibt.

Sie benötigen Unterstützung bei der Wahl des passenden Masterstudiengangs, haben Fragen zum Bewerbungsverfahren, dem Auswahlverfahren oder können sich einfach nicht entscheiden?

Die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen Ihnen mit Rat & Tat zur Seite:

Sie haben fachspezifische Fragen zu einem Studiengang? Dann kontaktieren Sie gerne die zuständigen Studienfachberater*innen.

Bei folgenden Anliegen sind die Studienfachberater*innen Ihre richtigen Ansprechpersonen:

  • Aufbau und Inhalt des Studiums
  • Studienplanung
  • Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bei Fach- oder Hochschulwechsel
  • Prüfungsverfahren

Studienfachberatung, Fachsemestereinstufung, Anerkennung von Kursen und Modulen
BAföG
Unbedenklichkeitsbescheinigung

Anerkennung von Studienbescheinigungen anderer Universitäten und außeruniversitärer Einrichtungen

Sie suchen Informationen und Beratung durch Studierende Ihres (zukünftigen) Studienfaches?
Dann ist Fachschaft/der Fachschaftsrat als Interessensvertretung der Studierenden Ihre richtige Anlaufstelle.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf!